Harburg
Kommentar: Polizei-Präsenzschichten fallen weg

Die Zahlen müssen vor der Wahl auf den Tisch

Die Idee, an Brennpunkten wie dem Seeveplatz und bei Großveranstaltungen wie dem Außenmühlenfest für verstärkte Polizeipräsenz zu sorgen, war richtig.

Beamte, die der Präsenzgruppe Harburg angehören, kennen ihre Pappenheimer und verhindern mit ihrer Arbeit Tag für Tag, dass sich bestimmte Arten von Kriminalität - Diebstahl, Raub, Sachbeschädigung - im Stadtteil etabliert. Diese Polizisten verfügen außerdem über genug Erfahrung, um bei wichtigen Einsätzen nicht störend im Weg zu stehen. Sicherheit ist ein wichtiges Thema, so wichtig, dass es auch Programmpunkt einiger Parteien im Wahlkampf ist. Doch auch nach dem 27. September wird klar sein, dass der Wegfall der Präsenzgruppe ein Einschnitt in die Sicherheit der Harburger darstellt. Deshalb sollten die Menschen hier genau darüber informiert werden, wie viele Polizeibeamte gehen müssen. Und das sofort und nicht erst nach der Wahl.