Harburg
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Das Bauwerk in Zahlen

- Für die 550 Meter lange Fischtreppe werden 45 Einzelbecken angelegt. Sie sind jeweils 16 Meter lang und neun Meter breit, besitzen eine Tiefe von 1,75 Meter. Jedes Becken wird mit zwei sogenannten Schlitzpässen ausgestattet sein. Die 1,2 Meter breiten Durchlässe garantieren den Strömungsfluss - wichtig für die Orientierung der Fische.

- Zudem werden vier Aal-Leiter integriert. Das sind kleine Röhren, die an der Unterseite mit Borsten besetzt sind, um den länglichen Fischkörpern Halt für den Aufstieg zu bieten. Im Besonderen sind diese Leitwerke für Glasaale gedacht, die aufgrund ihrer Körperform nicht springen können.

- Für das 20 Millionen Euro teure Bauwerk, die modernste und größte Fischaufstiegsanlage Europas, mussten 9800 Tonnen Elbschlick ausgebaggert werden. Im Gegensatz dazu werden 8000 Tonnen Kies für die künstliche Elbhalbinsel aufgeschüttet.

- Spätestens im Frühjahr 2010 soll die Aufstiegsanlage Fischen wie dem Stör, dem Lachs oder der Meeresforelle das Erreichen ihrer Laichgebiete ermöglichen.

- Das Projekt realisiert Vattenfall als Ausgleichsmaßnahme für das Kohlekraftwerk Moorburg.