Hamburg. Busse müssen über Kantsteine fahren, Fahrgäste werden durchgerüttelt. Bürgerverein spricht von Fehlplanung.

„Das ist eine Fehlplanung. Die gesamte Anlage muss neu überplant werden.“ Wenn Gerhard Schultz vom Alsterdorfer Bürgerverein über den neuen Kreisverkehr an der Ecke Alsterdorfer und Carl-Cohn-Straße spricht, gerät er richtig in Rage. Die Fahrgäste der Buslinie 109 würden durchgerüttelt, Lastwagen und andere längere Fahrzeuge müssten rangieren, um den Kreisel umrunden zu können. Parkende Autos dicht vor und hinter dem Kreisel würden die Busse zu gefährlichen Ausweichmanövern auf die Gegenfahrbahn zwingen. Das hat Gerhard Schultz seit der Fertigstellung des Kreisverkehrs im Mai dieses Jahres immer wieder beobachtet.