Besuch in Hamburg

Klitschko lädt Bürgermeister Tschentscher in die Ukraine ein

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (2.v.l, SPD) traf sich mit Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko (r), dessen Bruder Wladimir sowie Tatjana Kiel, Geschäftsführerin von Klitschko Ventures.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (2.v.l, SPD) traf sich mit Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko (r), dessen Bruder Wladimir sowie Tatjana Kiel, Geschäftsführerin von Klitschko Ventures.

Foto: Marcus Brandt / dpa

Am Montag traf sich der Bürgermeister von Kiew mit seinem Hamburger Pendant im Rathaus. Was bei dem Gespräch im Vordergrund stand.

Hamburg.  Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko ist zum annähernd ersten Jahrestag des „Pakts für Solidarität und Zukunft“ zwischen Hamburg und der ukrainischen Hauptstadt in die Hansestadt gereist. Er traf sich am Montag im Rathaus mit Bürgermeister Peter Tschentscher, den er zu einem Besuch in die Ukraine eingeladen hat. Der SPD-Politiker hat die Einladung des ehemaligen Box-Weltmeisters angenommen.

Besuch in Hamburg: Vitali Klitschko hatte Ende April 2022 einen Pakt geschlossen

Begleitet wurde er von seinem Bruder Wladimir Klitschko. In dem etwa 45-minütigen Gespräch wollten Vitali Klitschko und Tschentscher über die aktuelle Lage in Kiew und der Ukraine nach dem russischen Überfall sowie die weitere Zusammenarbeit im „Pakt für Solidarität und Zukunft“ sprechen.

Tschentscher und Klitschko hatten den Pakt Ende April 2022 geschlossen. Ziel sei eine strategische Partnerschaft der Städte zur gegenseitigen Unterstützung in Krisenzeiten, hieß es. Dabei gehe es insbesondere um humanitäre Hilfe und technische Unterstützung. Außerdem wollen Hamburg und Kiew in den Bereichen Klimaschutz, Digitalisierung, Mobilität, Verwaltung und Wirtschaftsförderung zusammenarbeiten.

Hamburg will das vom Angriffskrieg Russlands gezeichnete Kiew weiter unterstützen

Angesichts der humanitären Katastrophe in Folge des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands stehe derzeit jedoch die Unterstützung Kiews durch Hamburg im Vordergrund, hieß es.

( (dpa/ber/ks) )