Hamburg

Beschädigte Lamelle an der A7: Staugefahr vor dem Elbtunnel

Immer wieder kommt es an der A7 zu Lamellenbrüchen: Mitte Januar kontrolliert der Baustellenkoordinator der Verkehrsbehörde, Christian Merl (l), mit einem Techniker eine gebrochene Lamelle auf der A7.

Immer wieder kommt es an der A7 zu Lamellenbrüchen: Mitte Januar kontrolliert der Baustellenkoordinator der Verkehrsbehörde, Christian Merl (l), mit einem Techniker eine gebrochene Lamelle auf der A7.

Foto: dpa Picture-Alliance / Axel Heimken / picture alliance/dpa

Um einem weiteren Lamellenbruch zuvor zu kommen, wird die Lamelle ab Freitagabend ausgetauscht.

Hamburg. Dieses Mal ist die Verkehrsbehörde schneller: Nachdem es an der Autobahn 7 in den vergangenen Monaten immer wieder zu so genannten Lamellenbrüchen gekommen war, wird eine bisher nur beschädigte Lamelle am Wochenende ausgetauscht, bevor sie bricht, spontane Notreparaturen und erhebliche Staus auslöst.

Die Arbeiten beginnen am Freitagabend gegen 21 Uhr und sollen bis zum frühen Montagmorgen beendet sein: Nachts werden zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Norden gesperrt, um die Arbeiten zu ermöglichen, tagsüber wird nur die Sperrung der rechten Spur notwendig.

Die Verkehrsbehörde erklärt, dass die Anfälligkeit der Lamellen genannten speziellen Stahlträger, die zwingend zur Konstruktion großer Straßenbrücken gehören, mit Alter und Belastung zunimmt: "Auch deshalb ist es notwendig, dass die Hochstraße Elbmarsch, Deutschlands längste Straßenbrücke, saniert und ausgebaut wird. Die Arbeiten hierfür starten, wie angekündigt, 2020."