Terroranschläge

Solidaritätskundgebung in Hamburg für die Opfer von Paris

"Nous sommes Paris" - Wir sind Paris: Mit dieser Botschaft rufen die Bürgerschaftsfraktionen zu einer Kundgebung auf dem Domplatz auf.

Hamburg. "Wir sind erschüttert von den Terroranschlägen in Paris. Die unvorstellbare Brutalität und Wahllosigkeit, mit der die Attentäter vorgingen, macht uns sprachlos.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen und Freunden", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Hamburger SPD- und Grünen-Bürgerschatfsfraktionen. Sie planen eine Solidaritätskundgebung auf dem Domplatz.

Mehrere Reden auf dem Domplatz geplant

Das überparteiliche Bündnis, das bereits nach den Anschlägen auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo im Januar zu einer Kundgebung aufgerufen hatte, wolle sich nach den Terroranschlägen von Paris erneut formieren. Am kommenden Mittwoch, 18. November, soll es deshalb um 16 Uhr eine Solidaritätskundgebung auf dem Domplatz in der Hamburger Innenstadt unter dem Motto "Nous sommes Paris" (Wir sind Paris) geben.

Bei der Kundgebung seien etwa Reden von Bischöfin Kirsten Fehrs, Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und dem französischen Generalkonsul Serge Lavroff geplant, teilten die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen, Andreas Dressel und Anjes Tjarks, am mit.

"Die Attentate sind ein Angriff auf unsere Werte"

Weiter heißt es in der Erklärung der Bürgerschaftsfraktionen: "Diese Attentate haben in Paris stattgefunden, aber sie sind auch ein Angriff auf Europa und unsere Werte. Sie sind ein Angriff auf Freiheit, Demokratie, Mitmenschlichkeit und unsere Art zu Leben. Sie sind ein Angriff auf das friedliche Zusammenleben in Europas Städten. Das werden wir nicht hinnehmen."

Die Hamburger Linksfraktion schließt sich dem Aufruf ebenfalls an und gedenkt der Opfer der Terroranschläge in Paris. "Wir stehen an der Seite der Angehörigen und Freunde der Terroropfer und sprechen ihnen unser herzliches Beileid aus", erklären die Fraktionsvorsitzenden Cansu Özdemir und Sabine Boeddinghaus. "Wir verteidigen die offene Gesellschaft und das friedliche Zusammenleben. Die barbarischen Taten von Paris zeigen uns erneut, wie wichtig es ist, die Ursachen von Krieg, Not und Terror zu beseitigen."