Hamburger Brauerei

Holsten stellt Bier-Produktion aus Sicherheitsgründen ein

Das Gelände der Holsten-Brauerei in Hamburg-Altona

Das Gelände der Holsten-Brauerei in Hamburg-Altona

Foto: Klaus Bodig

Wann die Abfüllung von Astra und Holsten wieder angefahren wird, hängt von der Lage ab. Bei Beiersdorf kam nur jeder Fünfte.

Hamburg. Die Hamburger Holsten-Brauerei stellt ihre Bierproduktion aufgrund der angespannten Sicherheitslage und der diversen Demonstrationen in der Stadt bis auf weiteres ein. Ab Freitag 14 Uhr würden sowohl Produktion und Verladung am Standort an der Holstenstraße in Altona gestoppt, sagte eine Sprecherin des Mutterkonzerns Carlsberg dem Abendblatt.

Die normalerweise um diese Zeit beginnende Spätschicht sei abgesagt worden. Wann die Abfüllung von Astra und Holsten wieder angefahren werde, hänge von der weiteren Entwicklung rund um den G20-Gipfel ab. Den Mitarbeiter aus der Carlsberg-Verwaltung war schon zuvor angeboten worden, einen Tag frei zu nehmen oder im Homeoffice zu arbeiten.

G20-Auswirkungen auch bei Beiersdorf

„Mitarbeiter, die jetzt noch im Unternehmen sind, können auf Kosten der Firma mit den Taxi nach Hause fahren“, so die Sprecherin.

Beim Nivea-Hersteller Beiersdorf erschienen nach den Worten einer Sprecherin maximal 20 Prozent der Beschäftigten zur Arbeit in der Zentrale in Eimsbüttel. Der DAX-Konzern hatte schon vor Monaten damit begonnen, einen Homeoffice-Tag für die Mitarbeiter in der Verwaltung zu organisieren. Die Produktion in Eimsbüttel lief am Freitag zunächst aber weiter.

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