Blankeneser Bahnhofstraße

Postfiliale in Blankenese schließt in nur wenigen Tagen

Im Februar hatten Mitglieder des Bürgervereins gegen die Schließung der Post-Filiale in Blankenese protestiert (Archivbild).

Im Februar hatten Mitglieder des Bürgervereins gegen die Schließung der Post-Filiale in Blankenese protestiert (Archivbild).

Foto: Marcelo Hernandez

Doch es gibt einen neuen Standort, der nur knapp 300 Meter entfernt ist. Auch das Umzugsdatum steht bereits.

Hamburg. Bekannt war es schon länger und hatte im Stadtteil und in der Umgebung für viel Verdruss gesorgt: Die Postbank schließt Ende Juni ihre Filiale in Hamburg-Blankenese. Am 24. Juni können Kunden das letzte Mal Briefe und Päckchen in der Filiale in der Blankeneser Bahnhofstraße 19 abgeben. Am letzte Tag hat die Post von 9 bis 13 Uhr geöffnet, wie Postbank-Sprecher Oliver Rittmaier am Mittwoch mitteilte.

Doch die Postbank hat einen strategischen Partner – zum 24. Juni zieht die Filiale in den Rewe-Supermarkt an der Elbchaussee 576 um, wo Kunden wie gewohnt die Post- und Paketdienstleistungen nutzen können. Die Entfernung zur alten Filiale beträgt nur rund 300 Meter.

Bezirksamtschefin bedauert Schließung der Post-Filiale in Blankenese

"Die Postbank informiert per Aushang, Handzettel und persönlichem Anschreiben über die Schließung, die nächstgelegene Postbank Filiale, Beratungsmöglichkeiten und nahegelegene Geldautomaten, an denen Kunden der Postbank kostenlos Bargeld abheben können", so Rittmaier.

Die nächstgelegenen Filialen der Postbank befinden sich zudem am Beselerplatz 7 und in der Luruper Hauptstraße 138–142. Dort sind auch Bargeldein- und auszahlungen sowie Überweisungen möglich.

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Altonas Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg (Grüne) räumte im Februar ein, dass sie die Schließung der bisherigen Filiale bedaure. „Der Standort ist aus meiner Sicht erhaltungswürdig, das Bezirksamt Altona hat jedoch keine Einflussmöglichkeit, etwas an dieser Unternehmensentscheidung zu ändern“, sagte sie damals. Mit der Inte­gration des Post-Services in die Rewe-Filiale zeichne sich aus ihrer Sicht trotzdem „eine gute Lösung für die Menschen vor Ort ab“.

( coe/schmoo )

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