Sternschnuppe e.V.

Hamburger Verein folgt dem Hilferuf krebskranker Kinder

Privatdozent Dr. med. Fabian Fehlauer bei der Spendenübergabe an die langjährige Leiterin der Fundeni-Krebsstation, Prof. Dr. med. Monica Dragomir, sowie den 13-jährigen Patienten Christian.

Privatdozent Dr. med. Fabian Fehlauer bei der Spendenübergabe an die langjährige Leiterin der Fundeni-Krebsstation, Prof. Dr. med. Monica Dragomir, sowie den 13-jährigen Patienten Christian.

Foto: Hamburger Sternschnuppe e.V.

Teure Chemotherapien in Rumänien ermöglicht. Doch auch in Hamburg wurden die Mitglieder der Sternschnuppe zu Weihnachtswichteln.

Hamburg. Seit acht Jahren pflegt die Hamburger Sternschnuppe eine Patenschaft für die Kinderkrebsstation des Fundeni-Krankenhauses in Bukarest. So war es für den Verein aus den Elbvororten eine Frage der Ehre, auch dem jüngsten Hilferuf aus der rumänischen Hauptstadt Folge zu leisten.

Da aktuell im ganzen Land die Mittel für dringend benötigte Chemotherapien fehlen, organisierte die Sternschnuppe kurzerhand die entsprechenden Medikamente sowie fünf Perfusor-Pumpen im Gesamtwert von knapp 12.000 Euro. Anschließend machte sich Dr. med. Fabian Fehlauer einmal mehr auf den Weg nach Osten, um dort rechtzeitig vor Weihnachten die Spenden zu übergeben.

Sternschnuppe spendet auch an Hamburger Kinder

Die Aktion war nicht die einzige gute Tat der Sternschnuppe in der Adventszeit. Nachdem sich der Verein zuvor bereits an einer Wichtelaktion für krebskranke rumänische Kinder beteiligt hatte, waren schließlich auch noch benachteiligte Familien aus Hamburg an der Reihe.

Gemeinsam mit der Grundschule Klein Flottbeker Weg sammelte der Verein jede Menge Weihnachtspakete, die nun kurz vor dem vierten Advent an das "Eltern-Kind-Zentrum Osdorf" sowie die Kirchengemeinde Maria Magdalena am Osdorfer Born vermittelt werden konnten. Die Geschenke landen letztlich bei Familien, die es im Alltag schwerer als andere haben.