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Neugestaltung des Tinsadaler Kirchenwegs hat begonnen

Der Tinsdaler Kirchenweg wird verkehrsberuhigt.

Der Tinsdaler Kirchenweg wird verkehrsberuhigt.

Foto: Klaus Bodig / HA

Die Umbauten werden längere Zeit für Behinderungen sorgen. Welche Konsequenzen die Arbeiten für Autofahrer haben.

Hamburg.  Der lange geplante Umbau des Tinsdaler Kirchenwegs hat begonnen. Wie das Bezirksamt Hamburg Altona mitteilt, wurde der Auftrag für die Baumaßnahme „Einmalige endgültige Herstellung des Tinsdaler Kirchenwegs und Umbau in eine Tempo-30-Zone“ vergeben. Baubeginn war am Montag, abgeschlossen werden die Arbeiten erst im dritten Quartal 2020. Die Umbauten werden längere Zeit für Behinderungen sorgen. Für die Baumaßnahme sind vier Phasen vorgesehen. Der Durchgangsverkehr und der Busverkehr werden für die Dauer der gesamten Bauzeit über den Tinsdaler Heideweg umgeleitet. Die Zufahrt der Anlieger zu ihren Grundstücken wird in den jeweiligen Bauphasen durch die Baufirma ermöglicht. Die Baufirma informiert die Anlieger der jeweilig betroffenen Abschnitte per Handzettel.

Nach Angaben des Bezirksamts werden im ersten Abschnitt von der Einmündung des Tinsdaler Heidewegs bis zum Wittenbergener Weg zunächst Restarbeiten an den Leitungen durchgeführt. Vom 4. November an folgen dann bis zum Gehlenkamp Straßenbau- und Entwässerungsarbeiten.

Auch Entwässerung des Tinsadaler Kirchenwegs wird modernisiert

Die weiteren Bauabschnitte – vom Gehlenkamp bis zum Gerlindweg und vom Gerlindweg bis zum Wittenbergener Weg – lassen sich zeitlich noch nicht genau eingrenzen. Neben der Umgestaltung zur Tempo-30-Zone wird auch die Entwässerung des Kirchenwegs modernisiert. Dazu werden unter anderem auch neue Entwässerungsleitungen und Regen-Versickerungsflächen hergestellt. Zudem ist die Ertüchtigung der Straßengräben vorgesehen.

Erst im vergangenen Juli hatten Bezirkspolitiker aller Fraktionen einen Beginn der Arbeiten angemahnt, nachdem es zeitweise so ausgesehen hatte, als seien die für den Umbau bewilligten Mittel nicht mehr vorhanden. Kurz darauf hatte die damalige Bezirksamtsleiterin Liane Melzer klargestellt, dass die Bauarbeiten realisiert würden. Wie berichtet, hatte die Bezirksversammlung die Verkehrsberuhigung schon im Jahr 2014 beschlossen. Erst 2016 kam dann eine Variante zustande, bei der die Belange der Anwohner stärker berücksichtigt wurden.