Eimsbüttel

Brunnensuche im Niendorfer Gehege – Parkplatz wird Baustelle

Vor allem am Wochenende sind der Spielplatz und das Ponyreiten im Niendorfer Gehege ein beliebtes Ausflugsziel für Hamburger Familien. Doch ab kommender Woche wird der Parkplatz zur Baustelle (Archivbild).

Vor allem am Wochenende sind der Spielplatz und das Ponyreiten im Niendorfer Gehege ein beliebtes Ausflugsziel für Hamburger Familien. Doch ab kommender Woche wird der Parkplatz zur Baustelle (Archivbild).

Foto: Marcelo Hernandez

Hamburg Wasser untersucht das Grundwasser. Das betrifft auch den Parkplatz beim beliebten Ausflugsziel Waldcafé Corell.

Hamburg. Der städtische Wasserversorger Hamburg Wasser sucht neue Brunnenstandorte für das Wasserwerk Stellingen – auch das Niendorfer Gehege kommt als Standort infrage.

Ab kommender Woche sollen dort Untersuchungen des Grundwassers stattfinden. Dafür wird ein Baufeld auf dem Parkplatz zwischen dem Kleingartenverein Waldfrieden und dem Waldcafé Corell eingerichtet. Das Restaurant gilt mit seiner traditionellen deutschen Küche und der Möglichkeit zum Ponyreiten gleich nebenan als beliebtes Ausflugsziel für Hamburger. Auch der Parkplatz ist grundsätzlich stark ausgelastet.

Geplant ist eine Bohrung in bis zu 250 Meter Tiefe, um das Grundwasser umfassend untersuchen zu können. Durch die Baustelle wird rund ein Drittel des Parkplatzes nicht benutzbar sein. Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs bis acht Wochen dauern.

Erkundungsbohrung im Niendorfer Gehege

Das Wasserwerk in Stellingen bereitet täglich bis zu 15.000 Kubikmeter Trinkwasser auf und versorgt damit durchschnittlich 110.000 Hamburger. Dafür wird ausschließlich Grundwasser verwendet, das aus insgesamt zwölf Brunnen gewonnen wird. Um die Wasserversorgung langfristig sichern zu können, ist der Wasserversorger auf die Erschließung neuer Brunnenstandorte angewiesen.

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Nach der Erkundungsbohrung wird die Qualität des Grundwassers sowie dessen mengenmäßige Verfügbarkeit im Gebiet des Niendorfer Geheges untersucht. Sollten die Untersuchungen positiv ausfallen, kommt der Standort langfristig für den Bau eines neuen Brunnens für die Trinkwasserversorgung im Hamburger Nordosten infrage.