Hamburger Fleischerei

Besser als Amazon? Beisser bietet Lieferservice via App an

Claas Rudolf Habben und seine Schwester Eltje Helene Felbier führen neben der Filiale in Harvestehude auch eine Verkaufsstelle im Alsterhaus.

Claas Rudolf Habben und seine Schwester Eltje Helene Felbier führen neben der Filiale in Harvestehude auch eine Verkaufsstelle im Alsterhaus.

Foto: Andreas Laible

Per Fahrradkurier bekommen Hamburger ihre Steaks geliefert. Damit will der älteste Schlachter der Stadt schneller sein als andere.

Hamburgs älteste Schlachterei geht neue Wege, damit Rib-Eye-Steak, Lammkotelett und Ochsenfilet jetzt noch schneller bei den Hamburgern auf dem heimischen Tisch landen. Die Fleischerei Beisser in Harvestehude hat eine App entwickeln lassen, mit der Kunden Fleisch bestellen und sich noch am selben Tag liefern lassen können.

Damit möchte Geschäftsführer Claas Rudolf Habben das Online-Angebot der Fleischerei weiter ausbauen und besser sein als Amazon. Über die Plattform bieten diverse Schlachter sowie auf Fleisch spezialisierte Vertriebler ihre Ware an. Allerdings kommt die Bestellung oft erst in den Folgetagen beim Kunden an.

Bilder von den Steaks gibt es per WhatsApp

Und genau das will Beisser besser machen und seine Position als lokaler Händler nutzen. "Dazu gehören auch eine gute Qualität und guter Service", sagt Habben und fügt hinzu: "Auf Wunsch schicken wir auch per WhatsApp Fotos von den Steaks, die wir verkaufen."

Bereits seit 183 Jahren gibt es die Fleischerei Beisser. Claas Rudolf Habben und seine Schwester führen das Geschäft in sechster Generation und haben es in den vergangenen Jahren neu aufgestellt und modernisiert.

So betreibt das Unternehmen bereits seit 2012 auf seiner Homepage einen Online-Shop und verschickt Fleischpakete deutschlandweit. Mit dem neuen Service rücken nun die Hamburger Kunden mehr in den Fokus, zu denen die Lebensmittel künftig per Fahrradkurier geliefert werden. Ein Service, den es ab einem Bestellwert von 50 Euro gibt und der mindestens 9,50 Euro kostet – je nach Entfernung von der Filiale am Eppendorfer Baum.