Eimsbüttell

Politik stimmt Neugestaltung des Kaiser-Friedrich-Ufers zu

Nach jahrelangem Streit wird das Gelände am Isebekkanal nun für 800.000 Euro umgestaltet. Bezirksamtsleiter Sevecke ist erleichtert.

Hamburg.  Grünes Licht für die Umgestaltung des Isebekgrünzugs: Am Montagabend hat der Kerngebietsausschuss in Eimsbüttel dem Plan zugestimmt, dass das Areal am Kaiser-Friedrich-Ufer ein neues Gesicht erhält. „Ich bin erleichtert, dass nun ein jahrelanger Diskussionsprozess zu Ende geht“, sagt Eimsbüttels Bezirksamtschef Torsten Sevecke (SPD). „Mit dem nun vorgestellten Konzept ist es uns gelungen, die Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen.“

Geplant sind die Trockenlegung des Fußweges, ein neuer Bootssteg und eine neu gestaltete Parkanlage mit Langgraswiesen und einer Hecke entlang des Radweges. Die Kosten werden etwa 800.000 bis 900.000 Euro betragen. Baustart ist im Herbst 2016.

Wandel zur Outdoor-Sportanlage

„Das wichtigtse ist, dass die Bürger 2017 wieder trockenen Fußes durch die Kaifu-Anlage gehen können – auch wenn es regnet“, sagt Torsten Sevecke. Zudem werde sich das Areal am Isebekkanal von der bisherigen Grün- und Erholungsanlage auch zu einer Outdoor-Sportanlage für alle Altersgruppen wandeln.

In der Vergangenheit hatten sich Bürger und Politik immer wieder um das Gelände am Kaifu-Ufer gestritten. Nach zweieinhalb Jahren Diskussionen am runden Tisch haben sich die Beteiligten geeinigt.“Im vierten Quartal dieses Jahres beginnen die Bauarbeiten“, kündigt der Bezirksamtschef an. Im ersten Schritt soll der Fußweg zwischen Weidenstieg und Bundesstraße trockengelegt werden, anschließend der Abschnitt bis zur Hoheluftchaussee.

Bisher konnte der Weg am Kaiser-Friedrich-Ufer nicht instand gesetzt werden, weil ein Bürgerentscheid im Juli 2010 gegen Maßnahmen an dem Standort gestimmt hatte. Das Ufer des Isebekkanals blieb danach naturbelassen und unangetastet.

( coe )

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