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Buttersäureanschlag und Olympia-Störer im Haus des Sports

Foto: Joto

Olympiagegner versuchten eine Diskussionsrunde immer wieder lautstark zu stören. Die Polizei drängte sie schließlich aus dem Saal.

Eimsbüttel. Eine übel riechende Flüssigkeit wurde am Montagabend von einer unbekannten Person in den Eingangsbereich vom Haus des Sports geschmissen. Die Empfangsdame rief umgehend die Feuerwehr, welche mit einem Großaufgebot anrückte, um die Flüssigkeit zu untersuchen und zu entfernen. Die Feuerwehrkräfte stellten fest, dass es sich um die ungefährliche jedoch stark stinkende Buttersäure handelt.

Das Gebäude wurde belüftet, weil der Gestank durch das gesamte Haus bis zu einer Vorstandsitzung des Hamburger Sportbunds in den vierten Stock zog. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung der Polizei konnte der Täter nicht gefasst werden.

Wenige Stunden später hielten Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Juliane Timmermann und Sportbund-Präsident Jürgen Mantell im Alexander-Otto-Saal die Veranstaltung „Olympia im Gespräch“ ab. Olympiagegner versuchten auch dann die Runde immer wieder lautstark zu stören. Während der laufenden Diskussion verließen immer wieder Zuhörer oder Gegner die Veranstaltung. Scholz reagierte immer wieder gereizt und sprachlich aggressiv auf Kritik. Die Polizei drängte die Störer schließlich aus dem Saal.

( tjo )

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