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Traditionsfeste in Hamburg stärken: CDU-Antrag abgelehnt

Macht sich für traditionelle Feste im Bezirk Bergedorf stark: Dennis Gladiator von der CDU.

Macht sich für traditionelle Feste im Bezirk Bergedorf stark: Dennis Gladiator von der CDU.

Foto: Uwe Schneider / Ulf-Peter Busse

Bürgerschaftsabgeordneter Dennis Gladiator kündigte an, es bei den Beratungen für den nächsten Doppelhaushalt erneut zu versuchen.

Hamburg. Um Hamburger Traditionen wie das Vierländer Erntedankfest, Osterfeuer in Kirchwerder oder Blankenese sowie Aktivitäten von Initiativen wie dem Trecker Oldtimer Club Hamburg (TOCH) zu erhalten und zu stärken, brachte die CDU-Fraktion am Mittwoch einen Antrag in die Hamburgische Bürgerschaft ein. Die Christdemokraten beantragten, nichtkommerzielle lokale Feste in den Stadtteilen zu unterstützen und zu prüfen, ob eine Erhöhung der bezirklichen Sondermittel zur Sicherung traditioneller lokaler Veranstaltungen möglich wäre.

Schließlich würde eine zunehmende Zahl von Auflagen, aufwendig einzuholende Genehmigungen sowie zunehmende Sicherheitsanforderungen die Organisation solcher lokalen Feste und Aktivitäten erheblich erschweren, meinen die Christdemokraten (wir berichteten).

Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt und auch nicht in den Kulturausschuss überwiesen

Damit scheiterte die CDU allerdings an der Regierungskoalition aus SPD und Grünen: Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt und auch nicht in den Kulturausschuss überwiesen, wo die Christdemokraten dazu gern mit den anderen Fraktionen ins Gespräch gekommen wären, erklärt Dennis Gladiator.

Für den CDU-Bürgerschaftsabgeordneten aus Bergedorf ist das Thema nun aber keinesfalls vom Tisch: „Wir werden nicht locker lassen und die Stärkung lokaler Traditionen bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2023/24 erneut einbringen“, kündigt Gladiator an.

( ld )