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BMW Isetta verkauft: „Knutschkugel“ bleibt in den Vierlanden

Lena Diekmann
Joachim Behr (82) aus Neuengamme fuhr die BMW Isetta gut 20 Jahre lang. Der neue Besitzer stammt aus Curslack.

Joachim Behr (82) aus Neuengamme fuhr die BMW Isetta gut 20 Jahre lang. Der neue Besitzer stammt aus Curslack.

Foto: Lena Diekmann / BGZ/Diekmann

Der Wunsch des Neuengammers Joachim Behr geht in Erfüllung: Der Käufer kommt aus Curslack. Die Nachfrage nach dem Kultauto war groß.

Hamburg. Gut 20 Jahre lange wurde sie gehegt, gepflegt und so manche schöne Ausfahrt und Nostalgie-Rallye mit ihr gefahren. Doch nun hatte Joachim Behr aus Neuengamme sich dazu entschieden, seine BMW Isettaaus Altersgründen zu verkaufen.

Allerdings hatte der 82-Jährige einen Wunsch: Das nostalgische Motocoupé, von dem in den Jahren 1955 bis 1962 insgesamt 161.728 Exemplare bei den Bayrischen Motorenwerken (BMW) gebaut wurden, sollte möglichst einen Käufer aus der Region finden. So soll die rote „Knutschkugel, wie die Isetta liebevoll im Volksmund genannt wird, weiterhin auf den hiesigen Straßen zu sehen sein.

Wunsch erfüllt: Rote „Knutschkugel“ findet neuen Besitzer aus Curslack

Deshalb wendete sich Joachim Behr mit seinem Anliegen an die Bergedorfer Zeitung und hatte Erfolg: Sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Mit Dieter Bruns vom Curslacker Deich ist sich Behr nun über einen Verkauf einig geworden.

Am Donnerstag wurde die Isetta nach einer gründlichen Einweisung und Fahrten inklusive aller Restersatzteile und etwa 80 Clubzeitschriften an den neuen Besitzer aus Curslack übergeben. „Die Isetta bleibt im Lande“, zeigt sich Joachim Behr sehr erfreut.

Große Nachfrage: Zwölf Interessenten, drei Angebote blieben übrig

Die Nachfrage sei groß gewesen, berichtet der Senior. Insgesamt habe er zwölf Anfragen gehabt, von denen drei wirkliche Interessenten blieben. Mit Dieter Bruns passte es dann am besten: „Er ist ein technisch versierter Hobbyschrauber, wo ich das Gefühl habe, die Isetta in gute Hände abgegeben zu haben“, sagt Joachim Behr.

( ld )

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