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Kinder sind gefragt: Ideen für neuen Spielplatz in Bergedorf

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Vielleicht soll es ja wie hier ein kleiner Piraten-Spielplatz sein? Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Vielleicht soll es ja wie hier ein kleiner Piraten-Spielplatz sein? Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Foto: Elke Richel / BGZ / Elke Richel

Kinder können bis zum 12. April ihre Wünsche für die Fläche Am Hirtenland basteln und malen. Lawaetz-Stiftung sammelt Ideen ein.

Hamburg. Insgesamt 60 öffentliche Spielplätze in Bergedorf zählt Wolfgang Charles, der Grünchef des Bezirksamtes. Durch die beiden Neubaugebiete am Reinbeker Redder kommen jetzt noch zwei weitere hinzu, die jeweils von den Wohnungsbauinvestoren bezahlt werden.

Während an der Tienrade erst im Herbst begonnen wird, kann der Spielplatz Am Hirtenland schon bald in Angriff genommen werden. Bis zum 12. April werden Ideen für die Gestaltung gesammelt, können die Kinder der Anwohner ihre Wünsche und Ideen formulieren.

Jetzt mitmachen: Ideensammlung für den neuen Spielplatz Am Hirtenland

Neben dem Regenrückhalte­becken und dem vor zwei Jahren eröffneten Bolzplatz gibt es noch einen etwa 1000 Quadratmeter großen Streifen, der vielleicht nicht für eine Seilbahn reicht, aber doch Platz für andere Spielgeräte bietet. „Da wir zu Corona-Zeiten nicht in die Grundschulen und Kitas gehen wollen, haben wir die Lawaetz-Stiftung gebeten, eine neue Form der Beteiligung zu finden“, sagt Charles.

Und so wird zu einer Malwerkstatt eingeladen, in der Kinder ihren Fantasiespielplatz malen oder basteln können, vielleicht sogar ein übergeordnetes Motto dazu finden. Alle Fotos können an die E-Mail-Adresse lohbruegge89@lawaetz.de gesendet werden. Damit möglichst viele mitmachen, werden zudem nun Plakate mit der Einladung zur Beteiligung und einem QR-Code zum Online-Formular in Schaukästen ausgehängt.

Noch keine Haushaltszusagen für weitere Spielplatzsanierungen

Als die Lawaetz-Stiftung vor 21 Jahren die Quartiersentwicklung für Lohbrügge-Nord übernommen hatte, war die Lebenssituation im Stadtteil noch eine andere. Damals wohnten „in dem Gebiet 13 Prozent Empfänger von Transferleistungen und etwa 30 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund, wobei Spätaussiedler und Russlanddeutsche den überwiegenden Teil ausmachen“, hieß es bei der Stiftung. Inzwischen sind junge Familien zugezogen, viele können sich auch Eigentumswohnungen leisten.

Welche Spielplätze in diesem Jahr und 2022 neu gebaut, saniert oder aufgewertet werden sollen, fragte zuletzt die CDU in der Bezirksversammlung. Doch „das kann ich erst sagen, wenn der Haushalt feststeht“, sagt Wolfgang Charles.

( stri )

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