Parken der Zukunft

Bergedorf: CDU hinterfragt Konzept der Mobility Hubs

Ein Mobility Hub wie er in Oberbillwerder geplant ist.

Ein Mobility Hub wie er in Oberbillwerder geplant ist.

Foto: IBA Hamburg GmbH/ADEPT mit Karres en Brands

Wie läuft es anderswo, wie teuer wird es für Anwohner und Gäste, möchte die Fraktion wissen – und einiges mehr.

Bergedorf.  Mobility Hubs gelten als Parkhäuser der Zukunft. Und auch die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille möchte bald einen solchen Mobility Hub im Stadtteil Bergedorf-West verwirklichen. Diese modernen Parkhäuser, die Raum für zahlreiche Formen der Mobilität bieten sollen, ergänzt durch Cafés oder Läden im Erdgeschoss, sind beispielsweise auch in Oberbillwerder geplant. Doch die CDU-Fraktion in Bergedorf sieht noch viele Fragen – und hat nun ein Auskunftsersuchen an das Bezirksamt gestellt.

Wie läuft das Parken der Zukunft in anderen Städten?

Konkret geht es um die Ergebnisse einer Konzeptstudie der Stadtentwicklungsbehörde und um Erfahrungen anderer Länder mit Mobility Hubs. Die CDU fragt etwa nach Erkenntnissen aus Wien und Kopenhagen und möchte wissen, wie teuer denn eigentlich ein Stellplatz in dem Parkhaus ist – heruntergerechnet auf Stunden, Tage oder Wochen. Und: Werde bei den Kosten zwischen Anwohnern und Gästen unterschieden?

Fragen hat die CDU auch zur Ausstattung, zur Zahl der Stellplätze, zu möglicher Videoüberwachung und zu den Baukosten. Die Fraktion möchte zudem den Sachstand zu allen geplanten Mobility Hubs wissen – und ob diese auch im künftigen Innovationspark oder in Bergedorf-Süd vorgesehen seien.

( cr )

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