Hamburg. Um Grundsicherung oder Rente zu beantragen, bedarf es einer Menge Schreiben. Sozialökonomin berät kostenlos im Auftrag der Linken.

Renate L. hatte sich genau gemerkt, dass sie sich sechs Monate vorher melden muss. Aber dann sagte ihr die Rentenversicherung, sie möge in drei Monaten einfach noch mal anrufen. Das tat die Lohbrügger Seniorin pflichtgemäß – und bekam zu hören, jetzt sei es zu spät für eine pünktliche Rentenzahlung. Nun sollte sie einer sogenannten Hochrechnung zustimmen. So richtig verstanden hatte das die 67-Jährige aber nicht.