Poppets

Was sind das für bunte Figuren in der Bergedorfer City?

Vijay Katyal leitet das Modegeschäft Elara. Er selbst ist ganz begeistert von den Poppets.

Vijay Katyal leitet das Modegeschäft Elara. Er selbst ist ganz begeistert von den Poppets.

Foto: Alexandra Schrader

Plastik-Blasen von Verpackungsfolien zerdrücken – das macht vielen Spaß. Den gibt es jetzt auch ohne Materialeinbußen.

Hamburg. Kunterbunt und voll im Trend: Die biegsamen Silikonplatten namens „Poppets“ hängen derzeit in einigen Bergedorfer Schaufenstern. So auch in dem Modegeschäft Elara an der Alten Holstenstraße.

Bekannt geworden sind „Poppets“ durch soziale Netzwerken, wie etwa das Videoportal TikTok. Micky Mouse, Einhörner und Dinosaurier – rot, gelb, grün, gestreift: „Poppets“ gibt es in allen Formen und Farben. Die Idee hinter dem Spielzeug: Stressabbau. Denn die kleinen Blasen auf den Platten können hin- und her „geploppt“ werden, wie eine „Knallfolie“, die oft bei Paketen dabei ist. So soll Aufregung und Konzentrationsschwierigkeiten entgegengewirkt werden.

Poppets sind besonders bei Kindern beliebt

Bei Kindern scheint das Konzept gut anzukommen: „Im Alter zwischen zwei und 13 Jahren kennt mittlerweile jeder Poppets“, meint Vijay Kayal, Geschäftsführer von Elara. Seitdem er vor circa drei Monaten begonnen hat, die bunten Gummiteile zu verkaufen, kämen viele Kinder. „Alle geben ihr Taschengeld dafür aus“, sagt er. Bei ihm kosten die Platten je nach Größe zwischen vier und 19 Euro. Auch Kayals eigene Familie habe „Poppets“ zu Hause.

Elara-Praktikantin Jana Engelhardt (18) weiß: „Im Internet gibt es viele Videos, in denen die Formen benutzt werden, um Wasser oder flüssige Schokolade hinein zu füllen.“ Anschließend müsse man die „Poppets“ ins Gefrierfach stellen und bekomme so „Eiskugeln“ oder Schokolade in verschiedenen Formen.

( ajs )

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