Verkehr

Nettelnburger kämpfen weiter für ihren Zebrastreifen

Noch provisorisch: Der Zebrastreifen auf der Nettelnburger Straße.

Noch provisorisch: Der Zebrastreifen auf der Nettelnburger Straße.

Foto: Anne Strickstrock / BGZ / Anne Strickstrock

Zu wenige Fußgänger auf der Nettelnburger Straße? Die Zählung ist nun erst im Sommer. Anzahl der Autos bereits erfasst.

Hamburg. Mindestens 50 bis 100 Fußgänger, die einen Zebrastreifen nutzen – und das pro Stunde. Eine solche Zahl ist erforderlich, damit die Polizei einen neuen Zebrastreifen anordnen kann, erklärte Bergedorfs Verkehrspolizeichef Axel Kleeberg im jüngsten Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung – und warnte: „Dafür reichen die aktuellen Zahlen auf der Nettelnburger Straße nicht aus.“

Seit einem halben Jahr schon kämpfen die Nettelnburger dafür, dass die bisher in provisorischem Gelb gehaltene Querung der stark befahrenen „Hauptstraße“ Nettelnburgs zum echten Zebrastreifen wird. Immerhin führt der direkt zum Spielplatz am Hans-Förster-Bogen, zu Seniorenheim, Kirche und zum Wanderweg am Fleet. Weit über 400 Unterschriften wurden gesammelt. Und jetzt fragte die CDU-Fraktion an, wann die provisorische Querung – im September 2020 wegen einer Baustelle von Hamburg Wasser eingerichtet – nun endlich im Sinne der Nettelnburger umgewidmet werden könne.

Zebrastreifen auf Nettelnburger Straße soll bleiben

Axel Kleeberg gab sich optimistisch, bat aber um Geduld: „Aktuell macht eine Fußgängerzählung keinen Sinn. Dafür sind noch zu wenig unterwegs. Wir schieben die Zählung in den Sommer.“ Dann sehe er gute Chancen, die geforderte Zahl zu erreichen. Immerhin: „Die ebenfalls wichtige Anzahl der Autos ist bereits per Zählung erfasst.“

( upb )

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