Bergedorf

Wie verbringen Sie die Skiferien in Corona-Zeiten?

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Kea Umfrage Frühjahrsferien

Kea Umfrage Frühjahrsferien

Foto: Thomas Voigt

Anfang März beginnen in Hamburg die Skiferien. In diesem Jahr muss man auf Reisen verzichten. Bergedorfer verraten ihre Pläne.

Hamburg. Anfang März beginnen in Hamburg die Skiferien. Der Skiurlaub fällt allerdings aus. Was machen die Bergedorfer stattdessen? Wir haben sie im Sachsentor und am Kupferhof vor dem CCB befragt. Fazit: Viele lassen sich von den Corona-Beschränkungen die Laune nicht verderben und sind gelassen: „Ich glaube, ich habe noch nie so viele Spaziergänge gemacht wie jetzt“, sagt Kea Kasputtis.

Monika Charpentier (69) aus Bergedorf engagiert sich für andere Menschen. „In den Ferien werde ich als Impfhelferin assistieren. Und auch an Ostern werden dieses Jahr bei mir keine Eier gesucht.“ 37 Jahre lang hatte sie eine Arztpraxis in Bergedorf. Sie selbst geht die Pandemie eher entspannt an: „Die Leute sollen mal zufrieden sein. Wir haben so weit alles, was wir brauchen – trotz Corona.“

Ralf Bettinger (53) aus Hammerbrook wollte eigentlich mit seiner Lebensgefährtin nach Israel

reisen, wo ihre Familie lebt. „Vor allem möchten wir ihre Mutter besuchen. Ich hoffe sehr, dass wir das irgendwann hinbekommen.“ Er selbst hat sich schon auf eine längere Verzögerung eingestellt: „Wir warten einfach, bis alles wieder freigegeben ist und verbringen solange die Zeit in Hamburg.“

Ulrike Siegert (52) aus Bergedorf wollte in den Ferien eigentlich mit ihrer Familie an die Ostsee fahren. „Schade, dass dieser Familienurlaub ausfällt. Besonders bedauernswert ist aber, dass ich die geplanten Ausflüge mit meiner Mutter nicht machen kann.“ Trotzdem bleibt sie optimistisch: „Wir warten einfach ab, bis diese Pandemie ein Ende hat. Es bleibt uns ja auch nichts anderes übrig.“

Kea Kasputtis (42 ) aus Bergedorf hatte geplant, mit ihrer Tochter zum Bummeln und Shoppen in die Hamburger Innenstadt zu fahren. „Das hat bei uns Tradition in den Skiferien. Aber da lässt sich nichts machen. Sehr schade.“ Stattdessen bestellt sie jetzt online. „Wir wollten auch noch mal ein Wochenende in Berlin verbringen. Das schieben wir jetzt schon seit einem Jahr auf. Vielleicht klappt es ja im Sommer.“

( nlk )

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