Bergedorf

Welche Häuser sind von der Hauptdeich-Erhöhung betroffen?

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Die historische Kate am Altengammer Hauptdeich 130 soll versetzt werden.

Die historische Kate am Altengammer Hauptdeich 130 soll versetzt werden.

Foto: Thomas Heyen

Die CDU will mehr über die Deicherhöhungen im Landgebiet erfahren und hat ein Auskunftsersuchen an die Behörde gestellt.

Hamburg. Der Klimawandel macht auch vor Norddeutschland nicht Halt und der steigende Meeresspiegel ist eine Tatsache, auf die sich Hamburg einstellen muss. Deshalb sollen alle Deiche, gemäß Senatsbeschluss aus dem Jahr 2012, um mindestens 80 Zentimeter erhöht werden.

Davon betroffen sind auch die Hauptdeiche in den Vier- und Marschlanden, auf einer Länge von 34 Kilometern vom Sperrwerk Billwerder Bucht bis nach Altengamme, stellt die Bergedorfer CDU-Fraktion fest. Sie will mehr über die geplante Deicherhöhung im Landgebiet erfahren und hat ein entsprechendes Auskunftsersuchen an die Behörde gestellt.

Deicherhöhungen in den Vier- und Marschlanden - CDU fordert Infos

Dabei geht es den Christdemokraten vor allem auch um denkmalgeschützte Häuser wie die historische Kate bei der Altengammer Mühle. Mehr durch Zufall erfuhr die CDU vom Ankauf der Kate durch die Stadt und den geplanten Abbruch des denkmalgeschützten Gebäudes aus Deichschutzgründen. Die Bezirksversammlung Bergedorf stimmte bereits dafür, das Gebäude nur ein Stück zu versetzen und originalgetreu wieder aufzubauen. Die CDU möchte nun erfahren, ob diesem Beschluss gefolgt wird oder mit welcher Begründung er gegebenenfalls abgelehnt wird.

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Zudem wollen die Christdemokraten wissen, wie viele weitere denkmalgeschützte Häuser von der Deicherhöhung betroffen und abgerissen oder versetzt werden sollen. Aber auch die Zahl der Häuser, die nicht unter Denkmalschutz stehen, und noch vom Deich weichen sollen, soll genannt werden.

In sechs Wochen sollen die Antworten vorliegen

Zudem interessiert die CDU, wie Rad- und Fußwege sowie Bushaltestellen an der neuen Deichlinie gestaltet werden sollen und ob ein Kreisel an der Tatenberger Schleuse, wie von der CDU gefordert und der Bezirksversammlung beschlossen, umgesetzt wird. Spätestens in sechs Wochen sollen die Antworten zum Auskunftsersuchen vorliegen.

( ld )

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