Hamburg. 3000 Sozialwohnungen pro Jahr waren das Ziel. Jetzt ist klar: Es werden höchstens 2000. Wie der Senat die Baukrise abmildern will.

Die Stadt Hamburg wird ihr Ziel, 3000 Sozialwohnungen zu genehmigen, in diesem Jahr deutlich verfehlen. Stattdessen werde es bis Jahresende wohl lediglich 1750 bis 2000 Genehmigungen geben, räumte SPD-Sozialsenatorin Dorothee Stapelfeldt jetzt ein. Zuletzt war bekannt geworden, dass im ersten Halbjahr gerade einmal 19 geförderte Neubauwohnungen genehmigt wurden. Es sei aber nicht ungewöhnlich, dass im ersten Halbjahr nur eine geringe Zahl von Wohnungen genehmigt werde und das Gros dann erst gegen Jahresende, hieß es.