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Mit Erkältungssymptomen in Kita? Diese Regeln gelten jetzt

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Dürfen Kinder mit Erkältungssymptome in die Kita? Die Hamburger Sozialbehörde gibt Antworten.

Dürfen Kinder mit Erkältungssymptome in die Kita? Die Hamburger Sozialbehörde gibt Antworten.

Foto: picture alliance / dpa / Philipp von Ditfurth

Viele Eltern sind verunsichert, wann ihre Kinder in die Kita dürfen und wann nicht. Die Sozialbehörde hat die Regeln klargestellt.

Hamburg. Selbst, wenn es nicht Corona ist: Kinder mit schweren Erkältungssymptomen sollen nicht in die Kita oder die Schule gehen. Viele Eltern sind jedoch in diesen Tagen verunsichert, wie sie mit der Situation umgehen sollen, wenn ihr Nachwuchs an Husten oder Schnupfen leidet. Die Sozialbehörde von Senatorin Melanie Leonhard (SPD) hat am Sonntag deshalb noch einmal klargestellt, welche Regeln Eltern und Beschäftigte verbindlich beachten müssen.

Corona: Hamburger Kinder mit Symptomen dürfen nicht in Kita

Da die Symptome einer Corona-Infektion und anderer Atemwegsinfekte zum Teil ähnlich sind, ergäben sich zahlreiche Nachfragen. Im Einzelnen gilt daher:

Wenn bei einem Kind Fieber ab 38 Grad Celsius, vielleicht auch in Verbindung mit Husten, Halsschmerzen oder Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden etwa mit Erbrechen und Durchfall oder der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns festgestellt werden, dürfen sie nicht in die Kita gebracht werden, so die Behörde.

Einfacher Merksatz bei Erkältungssymptomen

Kinder mit den beschriebenen schweren Symptomen müssen mindestens 24 Stunden frei von akuten Symptomen und in unbeeinträchtigtem Allgemeinzustand sein sowie einen negativen Antigen-Schnelltest durchgeführt haben, bevor sie wieder in die Einrichtung dürfen. Es gilt der Merksatz: „So, wie mein Kind heute war, hätte es in die Einrichtung gehen können, also darf es morgen wieder gehen.“

Hat ein Kind einen leichten Infekt beispielsweise mit Schnupfen und Husten, ist aber ansonsten relativ fit, spielt, trinkt und isst also normal, dann müssen Eltern einen Test machen. Das kann ein Antigen-Schnelltest zu Hause oder auch ein PCR-Test in einem Testzentrum oder beim Kinderarzt sein. Fällt der negativ aus, dürfen diese Kinder mit leichten Symptomen wieder in die Einrichtung gehen. Das Testergebnis sollen sie den Kita-Beschäftigten mündlich oder schriftlich mitteilen.

Die wichtigsten Corona-Themen im Überblick

Kita in Hamburg: Bei positivem Corona-Test entscheidet das Amt

Sowohl für Kinder mit leichten wie auch mit schweren Symptomen gilt: Fällt der Corona-Test positiv aus, entscheidet das Gesundheitsamt, ab wann das Kind wieder in die Einrichtung darf beziehungsweise über das Ende der Quarantäne. Das Kind muss mindestens 48 Stunden symptomfrei sein und darf frühestens 14 Tage nach Symptombeginn die Einrichtung wieder besuchen.

Ist in einem Haushalt ein Angehöriger – also beispielsweise Mutter oder Vater oder ein Geschwisterkind – mit Corona infiziert, darf das Kind laut Behörde nicht zur Betreuung gebracht werden.

Wenn Kinder offensichtlich krank in eine Einrichtung gebracht würden oder während der Betreuungszeit in der Einrichtung erkrankten, könnten die Mitarbeiter die Abholung veranlassen. Bei bekannten chronischen Erkrankungen mit erkältungsähnlichen Symptomen ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes zur Betreuung erforderlich.

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