Elbphilharmonie

Streit um Terminvergabe: Gericht hat noch nicht entschieden

Im Prozess um die  Terminvergabe für Konzerte an der Elbphilharmonie ist am Mittwoch noch keine Entscheidung gefallen (Symbolbild).

Im Prozess um die Terminvergabe für Konzerte an der Elbphilharmonie ist am Mittwoch noch keine Entscheidung gefallen (Symbolbild).

Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Augst / Eibner-Pressefoto

Ein Konzertveranstalter fühlt sich diskriminiert und ist vor Gericht gezogen. Das hat aber bereits etwas durchblicken lassen.

Hamburg. Im Streit um den Zugang zu Konzertterminen zwischen einem Veranstalter und der Hamburger Elbphilharmonie hat ein Zivilprozess am Mittwoch noch keine Entscheidung gebracht. Der Kläger sieht sich nach Angaben eines Gerichtssprechers bei der Vergabe von Terminen für klassische Konzerte in der Elbphilharmonie benachteiligt. Die Kammer habe durchblicken lassen, dass sie keine grundsätzlichen Zweifel an dem System der Terminvergabe habe, sagte der Sprecher. Der Konzertveranstalter, der auf Unterlassung von Diskriminierung geklagt hat, wolle seine Klage nun noch einmal verändern.

Klagender Veranstalter will bis zu 20 Konzerte pro Jahr organisieren

Der Konzertveranstalter will erreichen, dass er bis zu 20 Veranstaltungen pro Jahr mit von ihm vertretenen Künstlern im Großen Saal des berühmten Konzerthauses organisieren kann. Die Betreiber der Elbphilharmonie kuratieren das Programm, dass heißt, sie machen Vorgaben mit Blick auf Qualität, Mischung und Erschwinglichkeit. Nach Auffassung der Beklagten könne der klagende Konzertveranstalter deshalb nicht so zum Zuge kommen, wie er es gerne hätte, sagte der Gerichtssprecher.

( dpa )

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