Fahrradstadt Hamburg

Parken verboten – wie der Allende-Platz umgebaut wird

| Lesedauer: 2 Minuten
Der Zugang zum Abaton bleibt trotz Bauarbeiten am Allende-Platz bestehen.

Der Zugang zum Abaton bleibt trotz Bauarbeiten am Allende-Platz bestehen.

Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Joko | Bildagentur-online/Joko

Mehr Platz für Fahrräder, weniger Parkplätze für Autos: Baubarbeiten im Grindelviertel voraussichtlich bis April. Über das Projekt.

Hamburg.  Der Allende-Platz im Grindelviertel wird von kommender Woche an umgebaut. Damit will der Bezirk Eimsbüttel eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität erreichen. Dazu gehören die Erneuerung der Randbereiche und die Umgestaltung der Verkehrsflächen. Im Bereich der Gastro-Terrassen und Bäume werden Sitzmöglichkeiten gebaut und mit Pflanzen begrünt.

Eine Sprecherin des Bezirksamts Eimsbüttel teilte mit, dass durch die Bauarbeiten 16 Autostellplätze entfernt werden. Von Mai an seien somit nur noch 24 Parkplätze verfügbar. Während Autofahrer das Nachsehen haben, bekommen Radfahrer mehr Abstellmöglichkeiten.

Fahrradstadt Hamburg: Parkplätze vorerst gesperrt

„Nach der Sanierung stehen insgesamt 104 Fahrradstellplätze zur Verfügung“, so die Sprecherin. Das sind 32 Stellplätze mehr als vorher. Eine Erweiterung halte man sich offen, falls die Infrastruktur nicht ausreichen sollte. Auch die angrenzende StadtRad-Station werde um zehn Stellplätze vergrößert.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich sechs Monate, bis Ende April 2022, dauern. Um die Außengastronomie nicht zu stören, finden sie im Herbst und Winter statt. Auch die Zugänge zu den Restaurants, Bistros und Bars bleiben bestehen – genauso wie für das Abaton Kino. Der Zugang zum Von-Melle-Park der Universität ist weiterhin befahrbar. Später wird dieser verlegt und durch eine Polleranlage geschützt. Der Parkplatz steht den Autofahrern während der Bauzeit nicht zur Verfügung.

„Christgrindelmarkt“ findet trotz Bauarbeiten statt

Vor den Bauarbeiten gab es 2020 eine Bürgerbeteiligung, um Anregungen aus der Bevölkerung mit in das Projekt einfließen zu lassen. Finanziert wird die Sanierung durch das Programm „Hamburger Plätze“. Rund 550.000 Euro sind dafür vorgesehen.

Der weihnachtliche „Christgrindelmarkt“ wird wegen der Baustelle jedoch nicht ausfallen. Stattdessen hat sich die Behörde mit dem Veranstalter auf eine Ausweichfläche an der südlichen Stirnseite des Hochbunkers verständigt. Die umfassende Sanierung sorgt allerdings dafür, dass der Weihnachtsmarkt deutlich kleiner ausfällt als in den vergangenen Jahren.

( hpnk )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg