Hamburg. Insbesondere Altona sieht sich mit Wohnungs-Soll überfordert. Senat sitze mit seinen Behörden „im Elfenbeinturm“.

Der Wohnungsbau in Hamburg wird zum Streitobjekt. Vor der Sommerpause einigten sich Wohnungswirtschaft und Stadt darauf, den als Erfolgsmodell gehandelten Pakt zum Bau von jährlich 10.000 Wohnungen fortzuschreiben. Jetzt aber, wo im Anschluss der „Vertrag für Hamburg“ zwischen Stadt und Bezirken geschlossen werden muss, knirscht es im Getriebe. Obwohl die Stadt die Prämie, die die Bezirke für jede genehmigte Wohneinheit bekommen, von 250 auf 350 Euro erhöhen will, fordern die Bezirke Eimsbüttel und Altona weitere Nachbesserungen.