Nicole Jordan

Ehemann von Hamburger AfD-Politikerin nach Angriff verletzt

Der Ehemann der AfD-Politikerin Nicole Jordan wurde bei einer Auseinandersetzung mit Demonstranten verletzt.   (Archivbild).

Der Ehemann der AfD-Politikerin Nicole Jordan wurde bei einer Auseinandersetzung mit Demonstranten verletzt. (Archivbild).

Foto: imago/Lars Berg

Das Haus der Bezirkspolitikerin war erst im August angegriffen worden. Nun endete ein erneuter Angriff für ihren Mann im Krankenhaus.

Hamburg. Bei einer Auseinandersetzung mit Demonstranten ist der Ehemann der AfD-Bezirkspolitikerin Nicole Jordan aus Hamburg-Mitte verletzt und vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein Polizeisprecher bestätigte den Vorfall nach einer Mitteilung der AfD-Bürgerschaftsfraktion auf Anfrage.

Demnach fand am Sonnabendnachmittag zunächst eine Parteiveranstaltung auf dem Privatgrundstück in Wilhelmsburg statt. „Als mehrere Gäste die Veranstaltung verließen, kam es zu einer Auseinandersetzung mit etwa 15 vor dem Grundstück befindlichen Personen“, so der Polizeisprecher. Hinzugerufene Beamte hätten die Rangelei schnell beenden können.

Ehemann von AfD-Politikerin: Platzwunde und Gehirnerschütterung

Bei dem Zusammenstoß erlitt der Ehemann von Nicole Jordan, die auf Listenplatz drei der AfD in Hamburg für den Bundestag kandidiert, jedoch eine Platzwunde und nach Angaben der Partei auch eine Gehirnerschütterung. Er wurde vor Ort von Rettungssanitätern versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Den Polizeiangaben zufolge ist noch nicht genau geklärt, wer für den Angriff auf den Mann verantwortlich war. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. Nachdem die Polizei eingeschritten war, formierte sich in der Nähe erneut eine Gegendemonstration gegen die AfD. Dabei sei es aber friedlich geblieben.

AfD-Fraktionschef Nockemann verurteilt Angriff scharf

Der Vorsitzende der AfD-Bürgerschaftsfraktion, Dirk Nockemann, verurteilte den Angriff scharf. „Die linke Terror will uns mundtot machen, aber es wird ihnen nicht gelingen“, so Nockemann. Er fragte, wo der „Aufschrei der sogenannten Anständigen“ angesichts solcher Angriffe bleibe.

Bereits im August war das Wohnhaus von Jordan von Tätern, die mutmaßlich aus dem linksradikalen Milieu stammen, mit Flaschen angegriffen worden. Dabei wurde unter anderem ein Fahrzeug und ein Briefkasten beschädigt.

( crh )

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