HafenCity

Startschuss für die neue Vattenfall-Zentrale in Hamburg

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So soll das  neue ElbSide-Gebäudes 2023 aussehen.

So soll das neue ElbSide-Gebäudes 2023 aussehen.

Foto: moka-studio / Behnisch Architekten

Grundstein in der HafenCity gelegt. 1300 Beschäftigte des Energiekonzerns werden umziehen. Es stehen noch Büroflächen frei.

Hamburg.  Bereits im September 2019 stand mit den Stuttgarter Büros Behnisch der Sieger der Architektenwettbewerbs für das neue ElbSide-Gebäude in der HafenCity fest. Am Mittwoch nun erfolgte in Anwesenheit von Bürgermeister Peter Tschentscher die Grundsteinlegung für das Bauwerk direkt am Amerigo-Vespucci-Platz im Elbbrückenquartier, in welches der Energiekonzern Vattenfall mit seiner Hamburger Zentrale einziehen wird. Rund 1300 Beschäftigte des Stromversorgers sollen ab 2023 in dem Gebäude arbeiten.

Mit dem ElbSide entstehe im Quartier Elbbrücken eines „der modernsten und nachhaltigsten Bürogebäude Europas“, sagte Bürgermeister Tschentscher. Und weiter: „Das zukünftig als Hamburg-Zentrale von Vattenfall genutzte Gebäude steht für die Ziele Hamburgs als wirtschaftsstarke, nachhaltige und klimafreundliche Metropole.“

HafenCity: Grundstein für Vattenfall-Zentrale gelegt

Bauherr ist der niederländisch-deutsche Projektentwickler Edge, der das neue Gebäude als besonders nachhaltig anpreist. So könnten angeblich durch eine ganz besondere Art der Deckenbauweise 50 Prozent des klimaschädlichen CO2 eingespart werden, heißt es. Das ElbSide solle für Vattenfall und andere Mieter ein „Zeichen für Nachhaltigkeit setzen wie auch für eine neue Unternehmenskultur“, sagte Edge-Geschäftsführer Coen van Oostrom. Vattenfall wird rund 80 Prozent des Gebäudes anmieten. Somit stehen noch 4500 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen für weitere Interessenten zur Verfügung.

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Unter den 1300 Vattenfall-Beschäftigten, die in die HafenCity ziehen, sind zum einen die 250 Mitarbeiter der Windenergie-Sparte in Hamburg – die Hansestadt ist der größte Standort des Unternehmens für erneuerbare Energien.

Dazu kommen 400 Beschäftigte der Marketing-Sparte am Gänsemarkt. Den Großteil der Arbeitsplätze im ElbSide soll aber von den Mitarbeitern in der City Nord belegt werden. Dort hat der Konzern derzeit das bekannte Hochhausensemble des Architekten Arne Jacobsen aus den 1960er-Jahren angemietet.

( ode )

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