Hamburg. Sportler und SPD-Politiker warnen vor „Freizeitchaos“ auf der Alster und den Kanälen – und entwickeln einen Vierpunkteplan.

Christian Dahlke kennt die Außenalster wie seine Westentasche. Schon seit 1983 rudert der 52-Jährige auf dem Fluss – und das mit viel Erfolg. 13-mal wurde er deutscher Meister in unterschiedlichen Bootsklassen, 12-mal startete er bei Ruder-Weltmeisterschaften. Heute gibt der selbstständige Sportberater Einzeltraining bei seinem langjährigen Heimatverein, dem Ruder-Club Allemannia. Zu seinen Schülern gehören Olaf Scholz, Markus Lanz und viele andere. Dahlke ist ein Typ, der weiß, wovon er spricht. Und nun spricht er Klartext: „Wenn es so weitergeht, wird es bald Tote geben“, sagt er ernst und blickt übers Wasser. „Die Stadt muss jetzt für die Alster handeln. Bald.“