Hochbahn

Das sind Hamburgs erste Elektro-Gelenkbusse

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Bob Geisler
Stellten die neuen E-Gelenkbuss in Hamburg vor: HVV-Geschäftsführerin
Anna Korbutt, Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks, die Busfahrerinnen Anja Winter und Serap Sönmez, Hochbahn-Vorständin Claudia Güsken und die Projektleiterin der VHH für den Bereich E-Mobilität, Nina Zeun.

Stellten die neuen E-Gelenkbuss in Hamburg vor: HVV-Geschäftsführerin Anna Korbutt, Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks, die Busfahrerinnen Anja Winter und Serap Sönmez, Hochbahn-Vorständin Claudia Güsken und die Projektleiterin der VHH für den Bereich E-Mobilität, Nina Zeun.

Foto: Hochbahn Hamburg

Sie sind deutlich größer als die bisherigen Batteriebusse, aber genauso leise und emissionsarm. Wo die neuen Modelle fahren sollen.

Hamburg. Im kleineren Format rollen sie schon besonders leise über Hamburgs Straßen, doch jetzt gibt es die Elektrobusse in der Hansestadt auch in groß: Die Hamburger Hochbahn und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) haben am Donnerstag die ersten vollelektrisch angetriebenen Gelenkbusse vorgestellt.

Mit den neuen Modellen des Typs eCitaro G von Daimler stünden jetzt weitgehend emissionsfreie Fahrzeuge zur Verfügung, die mit einer Länge von 18 Metern rund 100 Fahrgästen Platz böten, teilte die Hochbahn mit. Zum Vergleich: Die bislang eingesetzten Batteriebusse sind zwölf Meter lang und bieten rund 70 Fahrgästen Platz.

Neue Elektrobusse werden auf Metro-Linien eingesetzt

Schon in den nächsten Tagen sollen die neuen E-Busse auf Hamburgs Straßen auftauchen. Sie werden vor allem auf den besonders stark genutzten Metrobus-Linien eingesetzt und sollen dort nach und nach die alten Dieselbusse ersetzen. Die Reichweite der E-Busse liegt je nach Einsatzbedingungen bei knapp 200 Kilometern.

Die Linienfahrten vom Betriebshof und zurück sind bei der Hochbahn allerdings bis zu 350 Kilometer lang. Das Unternehmen will darum in den nächsten Jahren Batteriebusse mit einer Brennstoffzelle zur Reichweitensteigerung einsetzen. Auch die neuen E-Busse seien noch nicht komplett emissionsfrei, die Heizung werde weiterhin mit Diesel betrieben, sagte ein Sprecher der VHH.

"Die E-Busse zahlen nicht nur auf die ehrgeizigen Klimaziele des Senats ein, sondern auch auf die Mobilitätswende: Sie bieten Fahrgästen mehr Raum und Fahrtkomfort und sind ein weiterer Anreiz, den ÖPNV zu nutzen, um sich schnell, bequem sowie klimafreundlicher und leiser durch Hamburg zu bewegen", erklärte Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). Bis zum Ende des Jahrzehnts werde der alte Dieselbus ausgedient haben.

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Insgesamt schaffen die Verkehrsunternehmen in Hamburg allein in diesem Jahr 94 E-Busse an. Bei der Hochbahn sind es 17 Gelenk- und 29 Solobusse, bei den VHH 30 beziehungsweise 18. Seit dem vergangenen Jahr bestellen beide Unternehmen ausschließlich Busse mit emissionsfreien Antrieben. Zum Ende des Jahres werden es in Hamburg knapp 200 klimaschonende Busse sein. Die Gesamtflotte beider Unternehmen beträgt zusammen rund 1700 Fahrzeuge.

( mit dpa )

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