Wahlkreis 22

CDU Hamburg: Hoppermann in Wandsbek Direktkandidatin

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Franziska Hoppermann ist die Direktkandidatin der CDU im Wahlkreis 22 (Archivbild).

Franziska Hoppermann ist die Direktkandidatin der CDU im Wahlkreis 22 (Archivbild).

Foto: Christian Charisius / picture alliance/dpa

Die Christdemokratin könnte auch im Bundestag vertreten sein. Bei den Grünen setzte sich überraschend Daniel Alexander Grimm durch.

Hamburg.  Die Landesvorsitzende der Frauen-Union, Franziska Hoppermann, ist Direktkandidatin der CDU im Wahlkreis 22 (Wandsbek) bei der Bundestagswahl am 26. September. Nach einer digitalen Wahlkreismitgliederversammlung wurde die Amtsleiterin in der Justizbehörde mit 97 Prozent der Stimmen nominiert.

„Ich freue mich über dieses starke Ergebnis und auf einen spannenden Wahlkampf. Als größter Bezirk Hamburgs gibt es hier eine Fülle an Aufgaben, die es verdient haben, vom Bezirk bis zur Bundesebene mit ganzem Einsatz verfolgt zu werden“, sagte Hoppermann, die bis vor Kurzem CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksversammlung Wandsbek war.

Daniel Alexander Grimm setzt sich bei Grünen durch

Bei den Grünen setzte sich als Direktkandidat überraschend der weithin unbekannte Daniel Alexander Grimm gegen Oliver Döscher, den Parlamentarischen Geschäftsführer der Grünen-Bezirksfraktion, durch. „Ich freue mich auf einen starken Wahlkampf. Wir werden zeigen, dass Wandsbek grüner ist als viele Hamburger denken“, sagte Grimm.

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Für die SPD geht erneut die Bundestagsabgeordnete und Ex-Staatsministerin Aydan Özoguz an den Start, die sich vor vier Jahren im Wahlkreis gegen den damaligen CDU-Fraktionschef Eckart Graage durchsetzen konnte.

Christdemokratin aus Hamburg wahrscheinlich im Bundestag

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Hoppermann nach CDU-Landeschef Christoph Ploß auf dem als sicher geltenden Platz zwei der CDU-Landesliste antreten wird. So wäre eine Christdemokratin aus Hamburg im Bundestag vertreten, nachdem sich vor vier Jahren ausschließlich vier Männer durchsetzten.

Die CDU hat zudem das Problem, dass sie aufgrund einer Wahlrechtsreform statt vier vermutlich nur noch drei Listenmandate erringen wird. Bei der SPD wird voraussichtlich der Außen-Staatsminister und Eimsbütteler Direktkandidat Niels Annen auf Listenplatz eins antreten, gefolgt von Aydan Özoguz.

( pum )

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