Jenfeld

Falsche AirPods verkauft – Polizei nimmt 31-Jährigen fest

Dass er statt hochwertiger AirPods von Apple wertlose Plagiate erworben hatte, merkte der Käufer erst, als er die Kopfhörer einrichten wollte (Symbolbild).

Dass er statt hochwertiger AirPods von Apple wertlose Plagiate erworben hatte, merkte der Käufer erst, als er die Kopfhörer einrichten wollte (Symbolbild).

Foto: picture alliance / dpa Themendienst | Andrea Warnecke

Der Mann soll angeblich hochwertige Kopfhörer von Apple im Internet angeboten haben. Wie ein Käufer der Polizei half, ihn zu stellen.

Hamburg. Wer angeblich hochwertige Geräte im Internet kauft, sollte vorher genau hinschauen. Am Sonntagabend konnte die Polizei Hamburg in Jenfeld einen Mann festnehmen, der versucht hatte, mit dem Verkauf von wertlosen Kopfhörer-Plagiaten Kasse zu machen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der 31-Jährige auf einer Internetverkaufsplattform vermeintlich originale „Apple AirPods“ zum Kauf angeboten. Ein 33-Jähriger erwarb die vermeintlich hochwertigen Kopfhörer, musste dann aber bei der Einrichtung feststellen, dass es sich um wertlose Plagiate handelte.

Apple und Samsung: Polizei fand weitere Plagiate

Am Sonntag erstattete der Käufer Anzeige. Um den Betrüger dingfest zu machen, verabredete er sich mit dem Verkäufer zu einem weiteren Treffen am Sonntagabend. Zivilfahnder begleiteten ihn und nahmen den 31-Jährigen vorläufig fest.

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere vermeintlich hochwertige Kopfhörer der Marken Apple und Samsung gefunden, die sich allesamt als Plagiate herausstellten. Außerdem fanden die Beamten mehrere Tausend Euro und Dollar, die vermutlich aus vergangenen Verkäufen stammen. Die nachgeahmten Kopfhörer und das Geld wurden als Beweismittel sichergestellt.

Die Polizei konnte auch Diebesgut sicherstellen

Außerdem stellte die Polizei einen Laptop sicher, der aus einem Auto bei Bonn gestohlen worden war, sowie ein Tablet, dessen Herkunft noch ungeklärt ist.

Der 31-jährige wurde wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Das Betrugsdezernat des Landeskriminalamtes (LKA 53) führt die weiteren Ermittlungen.

( cw )

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