Hamburg

Tschentscher: Hamburg braucht weiterhin einen Sportstaatsrat

Sportstaatsrat Christoph Holstein (v.l.) , Eva-Maria Tschentscher und der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher auf einer Veranstaltung im vergangenen Jahr.

Sportstaatsrat Christoph Holstein (v.l.) , Eva-Maria Tschentscher und der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher auf einer Veranstaltung im vergangenen Jahr.

Foto: Michael Rauhe

Der Erste Bürgermeister bedauert den verpassten HSV-Aufstieg. "Active City" soll aber weit über den Fußball hinausgehen.

Hamburg. Unabhängig von der Zweitklassigkeit des Hamburger Profifußballs braucht die Stadt nach Angaben von Bürgermeister Peter Tschentscher auch weiterhin einen eigenen Sportstaatsrat in der Innenbehörde.

Fußball sei in Deutschland und sicher auch in Hamburg die populärste Sportart, sagte der SPD-Politiker. „Aber unsere sportpolitische Strategie, die wir "ActiveCity" nennen, geht weit über den Fußball hinaus.“ Und für diese Schwerpunktsetzung im Sport sei „eine eigene Staatsratsposition weiterhin erforderlich“.

Tschentscher: Sportstaatsrat soll bleiben

Sportstaatsrat ist seit 2015 der frühere Senatssprecher Christoph Holstein. Die Stelle war eigens für die Olympia-Bewerbung der Hansestadt geschaffen worden, aus der nach einem Referendum aber nichts wurde.

„Wir wollen gute Bedingungen für den Spitzensport, aber auch für den Breitensport“, sagte Tschentscher. „Denn das eine geht nicht ohne das andere.“ Im Rahmen des „ActiveCity Summer“ werden in diesem Jahr auch trotz Corona-Krise wieder auf Hamburgs Grünflächen, Sportanlagen und auf dem Wasser zahlreiche verschiedene Sportarten für jedermann angeboten.

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HSV-Saisonverlauf "wieder sehr enttäuschend"

Dass der HSV erneut den Wiederaufstieg in die erste Liga verpasst hat, bedauert der bekennende Fan. „Auch der letzte Saisonverlauf war natürlich für alle Mitglieder und Fans wieder sehr enttäuschend“, sagte Tschentscher. „In Deutschland wird auf höchstem Niveau Fußball gespielt, Schwächen darf man sich da nicht erlauben. Und die sind nun leider immer wieder erkennbar gewesen beim HSV, darüber gibt es keine Meinungsunterschiede.“

Sich einig zu sein in der Bewertung der Situation, bedeute aber noch nicht, ein Rezept zu haben, aus der schwierigen Lage herauszukommen, sagte der Bürgermeister. „Genau daran muss der HSV arbeiten.“

( dpa )

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