Stadtentwicklung

139 Millionen Euro für den Hamburger Osten

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Ulrich Gaßdorf
Timo Fischer, Yannick Regh und Stefanie Blaschka.

Timo Fischer, Yannick Regh und Stefanie Blaschka.

Foto: Andreas Laible

Sportanlagen, Jugendhäusern und Schwimmbädern soll das Geld zugutekommen. FDP: „Wir wollen die Lebensqualität vor Ort steigern.“

Hamburg. „Mitte machen“ beschert dem Hamburger Osten rund 139 Millionen Euro. Von dem „Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung“ – so die offizielle Bezeichnung – profitieren Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Hamm, Hammerbrook, Horn und Ro­thenburgsort. „Das Geld wird für innovative Projekte rund um Sportanlagen und soziale Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Damit nutzen wir die enormen Entwicklungspotenziale des Hamburger Ostens“, sagt Yannick Regh, stellvertretender SPD-Fraktionschef in der Bezirksversammlung Mitte. Für FDP-Fraktionschef Timo Fischer ist wichtig: „Wir wollen die Lebensqualität vor Ort steigern. Gerade in Quartieren mit niedrigen Durchschnittseinkommen wollen wir attraktive Angebote schaffen.“

Finanziert wird das Programm je zur Hälfte vom Bund und der Stadt Hamburg. Die Bezirksversammlung wird am heutigen Donnerstag einen Antrag – den die Koalition aus SPD, CDU und FDP einbringt – mit insgesamt 19 Projekten verabschieden, die die rund 139 Millionen Euro erhalten sollen. „Der Bund muss dann noch prüfen, ob die ausgewählten Zuwendungsempfänger alle Kriterien erfüllen, und die Bürgerschaft muss ihren Anteil von 69,3 Millionen Euro freigeben“, sagte SPD-Fraktionschef Tobias Piekatz. „Mitte machen“ werde ein bundesweites Vorbild sein.

Neues Wassersportzentrum im Billebecken

Zu den Projekten gehören unter anderem ein neues Wassersportzentrum im Billebecken inklusive Hafenbad. Dafür sollen 10,5 Millionen Euro bewilligt werden. Für das Quartierssportzentrum am Aschberg – auch hier wird es unter anderem ein Schwimmbad geben – sollen 15,5 Millionen Euro ausgegeben werden. Für den Um- und Ausbau des Hauses der Jugend im Hammer Park sollen 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

„Ziel ist es, dort dauerhaft und bedarfsgerecht eine interkulturelle Lern- und Begegnungsstätte für das umliegende Quartier zu sichern“, sagt die CDU-Bezirksabgeordnete Stefanie Blaschka. Die Sportanlage Beim Gesundbrunnen in Borgfelde soll zu einem Sportzentrum mit Kunstrasenplatz, neuer Flutlichtanlage und einer Zweifeldhalle ausgebaut werden, dafür sind zehn Millionen Euro vorgesehen. Für die Sanierung der Bolzplätze im Hamburger Osten sind rund 2,5 Millionen Euro eingeplant.

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