Finkenwerder

Immobilienkonzern plant trotz Kritik Elbe-Hochhaus weiter

So soll der Neubau auf Finkenwerder aussehen.

So soll der Neubau auf Finkenwerder aussehen.

Foto: Sugarvisuals / Magna Real Estate AG / Atelier Kempe-Thill B.V., Rotterdam

Magna Real Estate will trotz Protesten von der anderen Elbseite auf Finkenwerder ein 14-stöckiges Hochhaus bauen.

Hamburg. Bereits beim Bekanntwerden der Pläne des Hamburger Immobilienunternehmens Magna Real Estate, das ehemalige Hochhaus der Deutschen Werft auf Finkenwerder abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen, hatte es deutliche Kritik gegeben – überwiegend von der anderen Elbseite. Die Sichtachse des Jenisch-Parks könnte durch das geplante 14-stöckige Hochhaus zerstört werden, argumentieren sowohl Anwohner als auch Verbände.

Nun teilt Magna mit, dass die Planungen für das Projekt vorangeschritten seien: Hieß es im Dezember noch, man halte eine Fertigstellung bis zum Jahr 2025 für realistisch, gibt das Unternehmen nun "Anfang 2024" als geplanten Termin an.

"Das höchste Gebäude südlich der Elbe"

„Das Elbgrundstück, welches vis-à-vis zum Schiffsanleger Teufelsbrück liegt, wird nicht nur das höchste Gebäude südlich der Elbe mit einem sensationellen Ausblick auf die Stadt, die Elbphilharmonie und die Elbe beheimaten, sondern erstmals auch ein repräsentatives Entrée für alle Menschen schaffen, die mit dem Schiff nach Hamburg reisen", heißt es von Magna-Vorstand David Liebig zu dem Entwurf.

Das Bürohochhaus soll eine Geschossfläche von 21.700 Quadratmetern haben, das Investionsvolumen (Entwicklungsvolumen nach GDV) beträgt laut Magna 120 Millionen Euro.

( josi )

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