Fahrdienst

Ein Jahr in Hamburg unterwegs: Sammeltaxi Moia zieht Bilanz

Fahrzeuge des Shuttle-Services "Moia" stehen an den Ladesäulen.

Fahrzeuge des Shuttle-Services "Moia" stehen an den Ladesäulen.

Foto: dpa

Bis zum Ausbruch der Coronapandemie registrierte Moia stetig steigende Nutzerzahlen. Nun meldete der Fahrdienst Kurzarbeit an.

Hamburg. Der Sammeltaxi-Dienst Moia ist vor genau einem Jahr in Hamburg an der Start gegangen – und zieht eine überwiegend positive erste Jahresbilanz. "In den vergangenen zwölf Monaten haben wir damit begonnen, Ridepooling als neue Mobilitätsform zu etablieren und sind so zu einem festen Bestandteil der urbanen Mobilität in der Elbmetropole geworden", teilte das Unternehmen mit. Bis zum Ausbruch der Coronapandemie habe Moia stetig steigende Nutzerzahlen registrieren können.

Die vollelektrische Flotte sei von anfänglich 100 auf 330 Fahrzeuge erweitert worden. Das Geschäftsgebiet sei von 200 auf rund 300 Quadratkilometer vergrößert worden und decke nun normalerweise zwei Drittel des Hamburger Siedlungsgebiets ab – auch Außenbezirke wie Schnelsen, Lurup, Eidelstedt und Langenhorn. Im März 2020 zählte das Unternehmen nach eigenen Angaben den zweimillionsten Fahrgast.

Coronavirus: Moia meldet Kurzarbeit an

Mit dem Ausbruch des Coronavirus habe sich durch die Veränderung des sozialen und wirtschaftlichen Lebens auch das Mobilitätsverhalten der Menschen verändert, teilte das Unternehmen mit. Moia reagierte darauf mit der zeitweisen Einstellung des regulären Services und der Anmeldung von Kurzarbeit.

Seit dem 1. April ist der Ridepooling-Dienst im Auftrag der Stadt im Nachtbetrieb, zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr, mit 100 Fahrzeugen im gesamten Stadtgebiet unterwegs. So will sich Moia nach eigenen Angaben an der bedarfsgerechten Optimierung des Mobilitätsangebots in Krisenzeiten beteiligen. "Wir hoffen, dass wir damit in diesen speziellen Zeiten all jene unterstützen können, die in der Krise unverzichtbare Dienste für unser Gemeinwesen leisten", erklärte Moia-Sprecher Christoph Ziegenmeyer.

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( dpa )