Norddeutschland

Gewerkschaft fordert einmaligen Feiertag am 8. Mai

Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord (Archivbild).

Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord (Archivbild).

Foto: dpa

Am 8. Mai 1945 kapitulierten die Nazis, der Zweite Weltkrieg endete in Europa. Der DGB will das mit einem Feiertag würdigen.

Hamburg. Am 8. Mai 1945 kapitulierte das Deutsche Reich – die Alliierten hatten die Nationalsozialisten besiegt, in Europa endete der Zweite Weltkrieg. Den 75. Jahrestag der Befreiung der Welt von den Nazis will der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk Nord (DGB Nord) deswegen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit einem einmaligen gesetzlichen Feiertag und einem feierlichen Staatsakt würdigen.

Der DGB-Nord-Vorsitzende Uwe Polkaehn sagt: "Spätestens nach Halle und Hanau ist ein deutliches Signal gegen Rechtsextremismus und Rassismus dringender denn je. Der 8. Mai war letztlich der Grundstein für unsere heutige Demokratie. An diesem Tag können wir gemeinsam als Gesellschaft ein deutliches Zeichen des Zusammenhalts und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung setzen.“

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Die Gewerkschaft ruft "alle Kräfte der Zivilgesellschaft" auf, sich an der Initiative zu beteiligen und weist darauf hin, dass Berlin den 8. Mai bereits als gesetzlichen Feiertag beschlossen und im Land Bremen der Termin in diesem Jahr als Gedenktag begangen wird. Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano hatte sich ebenfalls dafür eingesetzt, den Termin bundesweit zum Feiertag zu machen.

Polkaehn erklärt: "Es wird Zeit, zu handeln. Der Norden kann ein Zeichen der Geschlossenheit für Demokratie setzen.“

( josi )

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