Barmbek

Hamburg Coffee Festival: Jetzt stehen die Sieger fest

Wenn es aus der Tasse richtig dampft, steigt die Vorfreude auf einen frischen Kaffee (Symbolbild).

Wenn es aus der Tasse richtig dampft, steigt die Vorfreude auf einen frischen Kaffee (Symbolbild).

Foto: RyanJLane

Bei den Latte-Art-Künstlern gewann Johannes Otto aus Nürnberg den ersten Platz. Zweiter Platz ging an einen Hamburger.

Hamburg. Bis in den späten Abend war die 14-köpfige, internationale Jury am Sonntag mit den Auswertungen beschäftigt. Dann standen die Sieger der Barista & Latte-Art-Meisterschaften fest, die am Wochenende auf dem Hamburg Coffee Festival im Barmbeker Museum für Arbeit ausgetragen wurden.

Bei den Baristi, die in der Kaffee-Zubereitung miteinander wetteiferten, ging der erste Platz an Aylin Ölcer. Die 28-Jährige, die in der Bremer roestbar arbeitet, ist ein Newcomer und Senkrechtstarter: Sie trat im vergangenen Jahr zum ersten Mal bei den Meisterschaften an und landete gleich auf Platz 4. Zweitbeste bei den diesjährigen Meisterschaften wurde Jana Elicker aus Berlin.

Es gab auch einen Start-up-Wettbewerb

Bei den Latte-Art-Künstlern, die Zeichnungen aus Milchschaum anfertigten, gewann Johannes Otto aus Nürnberg den ersten Platz. Der 32-jährige Barista, der in der Spezialitätenrösterei Rösttrommel arbeitet, beteiligte sich zum dritten Mal an den Meisterschaften. Der zweite Platz in der Latte-Art-Disziplin ging an den Hamburger Yuri Marschall, der im vergangenen Jahr deutscher Meister war. Seine Kreationen können Hamburger im Schanzenviertel bei Copenhagen Coffee Lab trinken.

Er gestaltet in der Filialen von Copenhagen Coffee Lab

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Im Rahmen des Festivals gab es auch einen Start-up-Wettbewerb. Gesucht wurde ein junges Unternehmen, das wirtschaftlich bereits erfolgreich ist und ökologische und soziale Verantwortung übernimmt. Die Jury aus Tchibo, Haspa, La Marzocco, Mutterland und dem Mediahafen Hamburg entschied sich für das Start-up Wachmacher GmbH, das Kaffee mit Guarana kombiniert. Gründer Niklas Geyer erhielt von Mediahafen Hamburg 10.000 Euro für die Medienarbeit.