Bürgerschaft

SPD in Hamburg laut Umfrage in der Wählergunst weiter vorn

Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, spricht beim Wahlkampf.

Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, spricht beim Wahlkampf.

Foto: dpa

CDU könnte auf ein Rekordtief fallen. Eine Partei muss um den Einzug ins Parlament bangen. Für eine weitere wird es ebenfalls knapp.

Hamburg. Vor der Bürgerschaftswahl am Sonntag in Hamburg liegt die SPD einer Umfrage zufolge weiter deutlich vor den Grünen. Weiter ergab ein am Donnerstag veröffentlichtes ZDF-Politbarometer "Extra", dass die CDU bei der Abstimmung auf ein Rekordtief fallen könnte. Die FDP muss demnach um den Einzug ins Parlament bangen.

Der Projektion zufolge kämen die Sozialdemokraten auf 39 Prozent, die CDU auf 12, die Grünen auf 24, die Linke auf 8,5 sowie die FDP auf 5 und die AfD auf 6 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Wahl 2015 hatte die SPD noch 45,6 Prozent der Stimmen geholt, die Grünen waren auf 12,3 Prozent gekommen.

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An diesem Sonntag sind in Hamburg rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, eine neue Bürgerschaft zu wählen. Bei der Frage, wen die Hamburger lieber als Regierungschef hätten, verfügt Amtsinhaber Peter Tschentscher von der SPD mit 57 Prozent über einen klaren Vorsprung vor seiner Herausforderin Katharina Fegebank (Grüne), die auf 27 Prozent kommt (weiß nicht: 11 Prozent, weder noch: 5 Prozent).

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