Demonstration

St. Georg: Seebrücke protestiert nicht nur für Seenotrettung

Am Aktionstag der Seebrücke protestierten 150 Seebrücke-Aktivisten vor der SPD-Parteizentrale in St. Georg. Die Demonstration stand im Licht der jüngsten, politischen Entwicklungen in Thüringen.

Am Aktionstag der Seebrücke protestierten 150 Seebrücke-Aktivisten vor der SPD-Parteizentrale in St. Georg. Die Demonstration stand im Licht der jüngsten, politischen Entwicklungen in Thüringen.

Foto: Michael Arning

Am Sonnabend demonstrierten Befürworter der Bewegung vor der SPD-Parteizentrale. Wogegen sich ihr Protest richtete.

Hamburg. Seebrücke-Aktivisten versammelten sich am Sonnabend in St. Georg, um gegen die jüngsten, politischen Entwicklungen in Thüringen zu demonstrieren. Die circa 150 Menschen protestierten von 12 Uhr bis 13.45 Uhr vor der SPD-Parteizentrale an der Kurt-Schumacher-Allee. Die Bewegung rief auf Twitter zu bundesweit über 20 Aktionen auf.

FDP-Politiker Thomas Kemmerich war neben Stimmen seiner eigenen Partei auch mit Stimmen der AfD und CDU zum Ministerpräsidenten gewählt worden. "Das ist ein antidemokratischer Dammbruch und die erste Landesregierung durch 'Höckes Gnaden'", teilte die Seebrücke-Bewegung mit. Am Sonnabendnachmittag trat Kemmerich von seinem Amt als Ministerpräsident zurück.

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Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, die von verschiedenen Bündnissen und Akteuren der Zivilgesellschaft­­­­­­­­­ getragen wird. Sie spricht sich für offene Grenzen für Europa aus und fordert eine Politik "weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen".