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Immer mehr Übernachtungen: Hamburg ist bei Touristen beliebt

Am Hafen kommen Touristen und Hamburger zusammen und genießen die Herbstsonne. Die Hansestadt zog im November 2019 mehr Gäste an als im Vorjahreszeitraum.

Am Hafen kommen Touristen und Hamburger zusammen und genießen die Herbstsonne. Die Hansestadt zog im November 2019 mehr Gäste an als im Vorjahreszeitraum.

Foto: imago images / Lars Berg

Hansestadt registriert mehr Besucher. Jeder Fünfte reist aus dem Ausland an. Woher die meisten kommen und wie lange sie bleiben.

Hamburg/Schleswig-Holstein. Im vergangenem November reisten mehr Touristen nach Hamburg als zwölf Monate zuvor. Das zeigen nun aktuelle Zahlen des Statistikamts Nord das sowohl die Anzahl der Übernachtungen als auch Gäste ausgewertet hat.

Im Durchschnitt blieb ein Besucher knapp zwei Tage in der Hansestadt. 1,2 Millionen Übernachtungen insgesamt und damit 8,9 Prozent mehr als im November 2018 verzeichneten die Hotels und Pensionen laut Bericht. Die Zahl der Gäste ist um 7,8 Prozent auf 637.000 gestiegen.

Mehr deutsche und ausländische Touristen in Hamburg

Etwa jeder fünfte Tourist kam aus dem Ausland – die meisten aus Dänemarkt, gefolgt vom Vereinten Königreich, der Schweiz, den Niederlanden und Österreich. Zusammen blieben Touristen aus dem Ausland 298.000 Nächte in Hamburg, was einen Anstieg von 7,8 Prozent ergibt. Deutsche Gäste kommen auf 936.000 Nächte. Das ist ein Anstieg von 9,3 Prozent.

Die Zahlen beruhen auf Erhebungen des Statistikamts Nord. Einbezogen wurden mehr als 400 Beherbergungsstätten mit über 70.000 angebotenen Betten. Die durchschnittliche Bettenbelegung betrug 56,5 Prozent.

Schleswig-Holstein verzeichnet weniger Anstieg

Auch in Schleswig-Holstein stieg die Zahl der Übernachtungen: Rund 457.000 Menschen übernachteten dort im November 2019 in Hotels oder auf Campingplätzen. Das ist ein Ansteig um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Um 4,5 Prozent stieg hingengen die Anzahl der Übernachtungen auf knapp 1,5 Millionen . Im Vorjahr stiegen die Zahlen stärker. Campingplätze kamen dabei am schlechtesten weg, sie verbuchten den kleinsten Anstieg. Parahotels – darunter Ferienhäuser und Jugendherbergen – nahmen 6,4 Prozent mehr Gäste auf.

Erfasst wurden Beherbungsbetriebe mit mindestens zehn Betten und Campingplätze ohne Dauercamper.