Hamburg

Miniatur Wunderland stellt eine Glücksministerin ein

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Gerrit und Frederik Braun erfanden das Miniatur Wunderland in der Hamburger HafenCity.

Gerrit und Frederik Braun erfanden das Miniatur Wunderland in der Hamburger HafenCity.

Foto: Roland Magunia/Hamburger Abendblatt

Feelgood Manager: Damit es ihren 350 Mitarbeitern gut geht, haben die Braun-Brüder einen neuen Posten geschaffen.

Hamburg. Sie bauen Welten im Mini-Format, setzen jährlich Millionen um und wachsen stetig weiter. Und doch verlieren Frederik und Gerrit Braun, die Chefs des Hamburger Miniatur Wunderlands in der HafenCity, bei allem Erfolg ihre Mitarbeiter nicht aus den Augen. Nun kümmert sich eine Glücksministerin um das Wohl der 350 Mitarbeiter.

Was die besondere Ministerin auszeichnet? „Wir kennen Mia schon lange, und sie ist so ein positiver Mensch mit dem nötigen Fingerspitzengefühl“, sagt Gerrit Braun. Mia, die Maria Uppenkamp heißt, ist nicht nur eine optimistische Frau mit positiver Ausstrahlung, sondern sie hat auch andere notwendige Qualifikationen vorzuweisen und ein Fernstudium zum Feelgood-Manager abgeschlossen.

Gerrit Braun: "Glücklichsein ist eine Fähigkeit"

Feelgood-Manager oder Glücksministerin, wie auch immer man sie bezeichnet – es geht bei dieser Position darum, den Kollegen zum Glücklichsein zu verhelfen. Denn: „Glück passiert nicht einfach so, Glücklichsein ist eine Fähigkeit“, sagt Gerrit Braun, dem das Projekt besonders am Herzen liegt. „Unglückliche Mitarbeiter sind nicht gut für uns.“

Dokumentation Miniatur Wunderland

Die Glücksministerin wird im Kleinen beginnen und für die alltäglichen Probleme da sein und sich im besten Fall zur Vertrauensperson im Unternehmen entwickeln. „Das können wir nicht von oben bestimmen, das wird ein Prozess sein“, so Gerrit Braun. Seine Vision: „Das Ziel ist, dass die Glücksministerin es schafft, den Leuten, die Fähigkeit zum Glücklichsein zu vermitteln.“ Um das zu erreichen, seien unter anderem Eigenverantwortlichkeit und Achtsamkeit notwendig. „Achtsamkeit kann man auch lernen. Es ist schön, wenn das ein Wesenszug wird: weg vom Egomanen, hin zum glücklichen Menschen“, so Braun.

Viele seien getrieben, nicht nur von außen, sondern aus dem Inneren. Gerrit Braun: „Es ist viel gesünder, wenn die Leute mit sich zufrieden sind.“

Miniatur Wunderland: Das Angebot für die Mitarbeiter wird bunt sein

Die Vision: Die Glücksministerin soll das Beste aus den Kollegen holen. Was dazu nötig ist, wird sie in den kommenden Monaten herausfinden. „Das kann ein Selbstfindungskurs sein. Es wird auf jeden Fall bunt sein.“ Die Bezeichnung Glücksministerin reiht sich ein in die anderen wichtigen Ämter im Miniatur Wunderland-Universum, wo sich ein Verkehrsminister um die Technik kümmert und Außenminister Frederik Braun um die Außendarstellung.

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