Winterhude

112 Wohnungen auf Baufeld 9 im Pergolenviertel

Gerüste auf einer Baustelle (Symbolbild).

Gerüste auf einer Baustelle (Symbolbild).

Foto: picture alliance

Das Angebot richtet sich an Singlehaushalte, Familien und Senioren. Insgesamt die Hälfte der Wohnungen soll barrierefrei sein.

Hamburg.  1600 Wohnungen entstehen im Pergolenviertel zwischen den S-Bahn-Haltestellen Rübenkamp und Alte Wöhr. Insgesamt ist das Gelände rund 27 Hektar groß, und es gibt dort zehn Baufelder. Den Zuschlag für die Nummer 9 hat der Hamburger Projektentwickler Evoreal erhalten.

Nach Abendblatt-Informationen plant der Bauherr dort 112 Eigentumswohnungen. Diese haben zwei bis fünf Zimmer, außerdem sind drei Townhouses in das Projekt integriert. „Uns ist es wichtig, verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Das Angebot richtet sich an Singlehaushalte, Familien und Senioren. Insgesamt wird die Hälfte der Wohnungen barrierefrei sein“, sagte Marius Marschall von Bieberstein, geschäftsführender Gesellschafter der Evoreal.

Baustart im Mai kommenden Jahres

Der Baustart ist für Mai kommenden Jahres vorgesehen, die Fertigstellung bis 2022. „Das Pergolenviertel ist aktuell wohl einer der spannendsten Entwicklungsräume in Hamburg. Für die Bewohner ist es besonders attraktiv, dass sie von Grün umgeben sind und auch der Stadtpark in unmittelbarer Nähe liegt“, so Marschall von Bieberstein.

Den Architektenwettbewerb hat das Hamburger Büro Blauraum gewonnen. „Das Gebäude wird eine dunkelrote Backsteinfassade haben. Die Dächer und der Innenhof sind begrünt“, sagt Marschall von Bieberstein. Das Besondere: „Es wird ein Drittel der Eigentumswohnungen öffentlich gefördert sein“, so der Bauherr weiter. Der Preis für die frei finanzierten Eigentumswohnungen liegt dem Vernehmen nach bei mehr als 7000 Euro pro Quadratmeter.

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Zu dem Gebäudekomplex gehört auch eine Tiefgarage mit rund 100 Parkplätzen und Flächen für 284 Fahrräder. Das bundesweit tätige Unternehmen Evoreal plant in der Hansestadt von 2020 an zudem den Bau von rund 700 Wohnungen auf dem ehemaligen Parkplatz der Otto Gruppe am Moosrosenweg in Bramfeld (wir berichteten).