Hamburg

La Universität est belle – 1000 Gäste beim Geburtstagsball

Zum 100. Geburtstag der Uni fiel der Ball extra groß und sehr französisch aus. Moderator Steven Gätjen machte ein Geständnis.

Hamburg. So alt wird nicht jeder. 100! Da reicht nicht ein Fest, da sollte es schon eine ganze Party-Reihe sein. Die Universität Hamburg feiert schon das ganze Jahr 2019 Jubiläum, der krönende Abschluss fand am Sonnabend im Grand Elysée Hotel Hamburg statt. 1000 Gäste kamen, ein neuer Rekord, die Karten waren bereits im Juli ausverkauft.

Universitäts-Präsident Dieter Lenzen hatte viele kluge Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zum 7. Ball der Universität Hamburg eingeladen, darunter Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher, Senatorin Katharina Fegebank und den französischen Generalkonsul Laurent Toulouse.

Großer Erfolg Exzellenzuniversität

Lenzen wies in seiner Rede auf den großen Erfolg hin, in diesem Jahr als Exzellenzuniversität ausgezeichnet zu sein: „Das war ein gutes Stück Arbeit, ein großer Schritt für uns und die Stadt und auch ein großartiges Kooperationsobjekt, das wir da hingelegt haben.“ In sieben Jahren muss dieser Titel dann verteidigt werden.

Peter Tschentscher lobte diese Leistung: „Eine dramatisch gute Entwicklung!" Jetzt könne er sagen, hier stehe "ein Absolvent einer Exellenzuni", so der promovierte Mediziner.

Frankreich als Partnerland

Frankreich war in diesem Jahr Partnerland, deshalb lautete das Motto der Ballnacht „La vie est belle“ – das Leben ist schön!“ Seit Ludwig XIV. verfügen die Franzosen über ausgesprochenes Fachwissen in der Gestaltung von Amüsement, weshalb das Programm nicht dem üblichen „Reden-Essen-Reden-Essen-Reden-Essen-Dreivierteltakt“-Ablauf folgte.

Nun sind die Hanseaten keine Bourbonen, aber singen und tanzen können sie auch. Motiviert wurden sie dabei von den Weltmeistern im Showtanz Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov, dem Duo Bérangère Palix und Stephan Bienwald, den Disco Boys sowie von DJ Kai Schwarz.

Steven Gätjen: "Nie eine Uni besucht"

Steven Gätjen moderierte unterhaltsam und locker, er gab zu, als Prominenter schon mal Kekse umsonst bekommen zu haben - doch da sei er mit Hape Kerkeling verwechselt worden. Es gäbe mehrere Gründe, heute Abend hier zu sein: „Einer ist: Ich habe nie eine Universität von innen gesehen und hoffe, diese Aura wird auf mich abstrahlen. Außerdem besitze ich das silberne Tanzabzeichen.“

Der französische Generalkonsul wies in seiner Rede auf die europäische Problematik und die besondere Bedeutung der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich hin: „Die, die Europa retten wollen, haben es nicht leicht. Uns ist bewusst, dass wir einen Wandel erleben. Europa ist ein Teil der Antwort auf diese Herausforderung!“

Unter den Gästen waren Torsten Schröder, Nina Bott, Familie Block, Nina Petri, Pinar Atalay und Phong Lan Hofer und viele Studenten.