Hamburg

Wandsbek: SPD und Grüne einig über neue Koalition

Andreas Dressel ist Kreisvorsitzender der SPD in Wandsbek.

Andreas Dressel ist Kreisvorsitzender der SPD in Wandsbek.

Foto: Roland Magunia/Hamburger Abendblatt

In Wandsbek stehen die Mobilitätswende, Klima- und Naturschutz im Mittelpunkt der Politik. SPD und Grüne wagen Aufbruch.

Hamburg. Ein halbes Jahr nach den Bezirkswahlen in Hamburg haben sich SPD und Grüne in Wandsbek auf einen neuen Koalitionsvertrag geeinigt.

Die beiden Parteien setzten damit ihre Zusammenarbeit in Hamburgs größtem Bezirk fort. Der Vertragsentwurf unter dem Titel „Neuer Aufbruch auf dem rot-grünen Weg für Wandsbek“ soll nun den Gremien beider Parteien zur Zustimmung vorgelegt werden.

Mobilitätswende und Klimaschutz

In der Wandsbeker SPD ist die Zustimmung von Kreisvorstand und Kreisdelegiertenversammlung nötig, bei den Grünen ist ein positives Votum der Kreismitgliederversammlung erforderlich. Spätestens Anfang Dezember solle die formelle Unterzeichnung stattfinden, erklären die beiden Parteien.

Die beiden Kreisvorsitzenden An­dreas Dressel (SPD) und Maryam Blumenthal (Grüne) teilten mit, sie setzten auf Kontinuität, wollten aber „besonders bei den Themen Mobilitätswende sowie Klima- und Naturschutz einen neuen Aufbruch für Wandsbek wagen“.

Dressel und Blumenthal sprachen zudem von einem „Koalitionsvertrag auf Augenhöhe“. Das ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Grünen in Wandsbek neun Jahre lang der kleine Partner der SPD waren. Diese Lage änderte sich nach den Wahlen zur Bezirksversammlung am 26. Mai.

Nun verfügen die Grünen über 15 Mandate – die Sozialdemokraten haben nur ein Mandat mehr. Zunächst hatten die Grünen in Wandsbek auch Gespräche mit der CDU und der FDP geführt.