Hamburg

Citytunnel ist wieder frei und U1 fährt wie gewohnt

Fahrgäste der Linie U1 und diverser S-Bahn-Linien mussten auf einen Ersatzverkehr ausweichen. (Symbolbild)

Fahrgäste der Linie U1 und diverser S-Bahn-Linien mussten auf einen Ersatzverkehr ausweichen. (Symbolbild)

Foto: HA / Klaus Bodig

Während der Herbstferien mussten Hamburger wegen dringender Arbeiten bei U- und S-Bahn auf Ersatzverkehr ausweichen.

Hamburg. Fahrgäste, die mit der S-Bahn zwischen Altona und Hauptbahnhof unterwegs sind, können sich freuen: Der Citytunnel zwischen den S-Bahn-Stationen ist wieder frei befahrbar. Und auch die U1 zwischen Wandsbek Gartenstadt und Berne fährt wieder wie gewohnt.

Bis zu 20 Minuten längere Fahrzeiten mussten die Hamburger während der Herbstferien zwischen Altona und Hauptbahnhof einkalkulieren. Grund waren dringende Bauarbeiten. Auf der Strecke war Schienenersatzverkehr eingerichtet worden. Die Deutsche Bahn und die Hamburger Hochbahn nutzten die verkehrsschwächeren Ferien für Gleisbau- und Modernisierungsarbeiten. Kosten: 48 Millionen Euro.

Die Arbeiten im City-Tunnel im Überblick:

  • An der Station Königstraße wurde der Bodenbelag auf den Bahnsteigen sowie der Boden auf den Zu- und Abgängen erneuert. Weiterhin wurden Gleisarbeiten durchgeführt.
  • Die Station Landungsbrücken hat eine neue Wandbekleidung erhalten. Auch die Treppenauf- und abgänge
    wurden dem neuen Design angepasst. Im Hallenbereich am Ausgang Hafentor wurde ebenfalls mit einer Neugestaltung begonnen.
  • An der S-Bahnstation Jungfernstieg wurde der DB ServiceStore auf dem Bahnsteig durch einen Neubau ersetzt.
  • An der Station Stadthausbrücke erhielt die Zwischenebene eine neue Wandgestaltung. Weiterhin wurden diverse kleinere Restarbeiten an den Ausgangsbereichen ausgeführt.
  • An Gleis 1/2 im Hauptbahnhof wurden auf beiden Seiten die alten Wandfliesen abgebrochen und für eine neue Wandbekleidung vorbereitet.

Weitere Arbeiten sind in den Frühjahrsferien 2020 vorgesehen.

Die Sperrung auf der U-Bahn-Linie U1 war wegen Gleisbauarbeiten und des Anschlusses des elektronischen Stellwerks der künftigen U1-Haltestelle Oldenfelde notwendig.