Hamburg

Nach Anschlag in Halle: So reagieren die Hamburger

Nach dem Terroranschlag in Halle verstärkte die Polizei Hamburg den Schutz für die Synagoge in Eimsbüttel. Trauernde legten Kerzen und Blumen als Zeichen der Anteilnahme ab.

Nach dem Terroranschlag in Halle verstärkte die Polizei Hamburg den Schutz für die Synagoge in Eimsbüttel. Trauernde legten Kerzen und Blumen als Zeichen der Anteilnahme ab.

Foto: Axel Heimken/Carola Große-Wilde (Zusammenstellung: HA) / dpa

Menschen bekunden ihr Beileid für die Opfer von Halle auch in Hamburg. Die Polizei verstärkt den Schutz jüdischer Einrichtungen.

Hamburg.  Nach dem antisemitischen, rechtsextremistisch motivierten Terroranschlag auf die Synagoge in Halle haben Menschen vor dem jüdischen Gotteshaus in Hamburg ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Vor der Synagoge in Eimsbüttel lagen am Donnerstagmorgen Blumen und Kerzen. Schon am Mittwochabend waren Bürger zu der Synagoge gekommen, um der Gemeinde ihr Beileid zu bekunden. Die Polizei hatte nach den tödlichen Schüssen in Halle ihre Präsenz vor dem Hamburger Gotteshaus verstärkt.

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zeigte sich von dem Anschlag in Halle bestürzt und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. „Stellvertretend für alle jüdischen Mitbürger habe ich gerade Rabbiner Bistritzky und der jüdischen Gemeinde in Hamburg meine Solidarität bekundet und alles Gute gewünscht zu“, twitterte er am Mittwochabend.