Gesundheit

Immer mehr Hamburger knirschen nachts mit den Zähnen

 Eine Knirschschiene für den Unterkiefer auf einem Gebiss-Modell.

Eine Knirschschiene für den Unterkiefer auf einem Gebiss-Modell.

Foto: picture alliance / dpa Themendienst

Zahl der verschriebenen Aufbissschienen steigt. Folgen des Zähneknirschens: Karies, Zahnfleischbluten oder Zahnausfall.

Hamburger scheinen auch nachts gestresst zu sein: Neue Zahlen der Barmer-Krankenkasse zeigen, dass die Anzahl der Hamburger, die mit den Zähnen knirschen, weiter zunimmt. "Im vergangenen Jahr wurden den Barmer Versicherten in der Hansestadt rund 7500 sogenannte Aufbissschienen verschrieben, 65 mehr als Vorjahr", sagte Frank Liedtke, Landesgeschäftsführer der Barmer in Hamburg.

„Wer stark im Stress ist, beißt im wahrsten Sinne des Wortes auch nachts die Zähne zusammen und nutzt sein Gebiss stark ab“, erklärte Liedtke. Häufiges und oft unbewusstes nächtliches Zähneknirschen begünstigt die Abnutzung der Zahnhartsubstanz.

Nächtliches Zähneknirschen oder Kieferpressen erfolgt in Phasen von bis zu 20 Minuten und mit bis zu 800 Newton kraft – was ungefähr 100 Kilo entspricht. Folgen können Karies, Zahnfleischbluten und Zahnausfall sein.